Fliesenleger · Verleger · Angebotserstellung

Fliesenleger Angebote: Aufmaß per Sprachnotiz — Verschnitt, Schlüter-Profile und Sopro/Mapei automatisch kalkuliert

werkflow ist eine Automatisierungsagentur für Handwerksbetriebe in Deutschland und Österreich. Für Fliesenleger automatisiert werkflow die Angebotserstellung: Aufmaß per WhatsApp-Sprachnotiz, werkflow berechnet Nettoflächen, Fliesenverschnitt nach Verlegemuster (10–15 %), Sopro/Mapei-Klebemörtelmengen nach Herstellerangabe, Schlüter-Systemprofile nach laufenden Metern und DAF-Abdichtung nach DIN 18534. Das Ergebnis ist ein druckfertiges PDF — am selben Tag, nicht nach einer Woche Schreibtischarbeit.

Sie kommen vom Aufmaß. Badezimmer, 18 qm Wand, 14 qm Boden Feinsteinzeug 60×60, Fußbodenheizung vorhanden, Duschbereich abdichten, Schlüter KERDI-LINE Ablaufrinne. Im Kopf: Nettofläche plus Verschnitt, Klebemörtelbedarf nach Zahntraufelhöhe, Sopro oder Mapei — welcher Flex-Kleber für Fußbodenheizung? Abdichtung nach DIN 18534 als separate Position oder eingerechnet?

Zu Hause am Laptop: Taschenrechner, Lieferkatalog Diepenbrock, Schlüter-Preisliste, Sopro-Verbrauchstabelle. Zwei Stunden Schreibtischarbeit für ein Angebot das der Bauherr vielleicht schon beim schnelleren Mitbewerber vergeben hat. Der 8.500-Euro-Badezimmer-Auftrag ist weg.

Das Problem: Fliesenleger-Angebote haben mehr Kalkulationsvariablen als jedes andere Flächengewerk

Ein Badezimmer klingt überschaubar. Die Kalkulation dahinter ist mehrschichtig — und jede Variable hängt vom nächsten Schritt ab:

  • Großformatplatten (60×120, 80×80) haben stark abweichende m²-Preise — und je nach Format einen anderen Verschnittfaktor. Ein 60×120-Format diagonal verlegt ergibt bis zu 18 % Verschnitt. Das sind bei 20 qm fast 4 qm Mehrbestellung. Wer das falsch kalkuliert, kauft entweder zu wenig und muss nachbestellen — oder er zahlt den Verschnitt aus der eigenen Marge.
  • Klebemörtelverbrauch hängt von Zahntraufelhöhe, Fliesenformat und Untergrund ab. Sopro AF 400 auf 10 mm Zahntrufel: ca. 4,5 kg/m². Mapei Ultralite S1 mit Großformat: 3,0 kg/m² doppelt gestrichen. Falscher Ansatz bedeutet falsche Materialmenge im Angebot — und Nachkauf auf Baustelle.
  • Schlüter-Systems-Profile müssen vollständig im Angebot stehen — Randprofile, Dehnfugen, Ablaufrinnen. SCHIENE für Türübergänge, QUADEC für Außenecken, DILEX-EKE für Innenecken, KERDI-LINE für Dusche. Jedes Profil hat eigene laufende Meter und einen eigenen Listenpreis. Wer Profile vergisst, kauft sie auf der Baustelle aus eigener Tasche.
  • DAF-Abdichtung nach DIN 18534 wird häufig als Pauschalposition angesetzt — und systematisch unterkalkuliert. Dichtband an Wandanschlüssen, Eckenwinkel, Verbundabdichtungsmasse: das ist eine eigenständige Kalkulationsschicht die Material- und Lohnkosten hat. Wer sie einrechnet ohne die DIN-Anforderungen zu kennen, setzt zu niedrig an.
  • Fußbodenheizung unter Feinsteinzeug erfordert spezifische Mörtelklasse (C2F) und erhöht die Lohnzeit. Der Aufheizprotokoll-Hinweis muss im Angebot stehen, sonst haftet der Verleger für Schäden. Das ist keine Kleinigkeit — das ist Haftungsschutz.

Ergebnis: 2 bis 4 Stunden pro komplexem Angebot, regelmäßig abends. Für ein Angebot das vielleicht weg ist wenn der Mitbewerber schneller war.

So funktioniert werkflow für Fliesenleger — 4 Schritte vom Aufmaß zum PDF

1

Sprachnotiz direkt nach dem Aufmaß — noch auf der Baustelle

WhatsApp aufmachen, Sprachnotiz starten. Badezimmer Familie Berger, Wand 18 qm Feinsteinzeug 30×90 Weiß matt, Boden 14 qm 60×60 Anthrazit diagonal, Fußbodenheizung vorhanden C2F-Kleber, Duschbereich 4 qm DAF-Abdichtung DIN 18534, Schlüter KERDI-LINE 90 cm, 1 Schlüter SCHIENE Türübergang 90 cm. Fertig.

2

werkflow berechnet Flächen, Verschnitt, Materialmengen und Profile

Das System erkennt Fliesen­format und Verlege­muster, addiert 15 % Verschnitt für Diagonalverlegung, berechnet Sopro/Mapei-Verbrauch nach Zahntraufelhöhe und Format, kalkuliert Schlüter-Profile nach laufenden Metern. DAF-Abdichtung mit Dichtband und Eckwinkel als eigenständige Position. Ihre Lieferantenpreise bei Diepenbrock, Agrob Buchtal, Steuler hinterlegt.

3

Entwurf prüfen und per WhatsApp anpassen

Sie bekommen den strukturierten Angebotsentwurf. Türübergangs-Profil vergessen? Sopro-Menge für Doppelverlegung zu niedrig? Aufheizprotokoll-Hinweis fehlt? Kurze WhatsApp-Nachricht, werkflow korrigiert. Kein Excel neu aufmachen, kein Normenblatt durchblättern.

4

Druckfertiges PDF — am selben Tag beim Auftraggeber

Angebot freigegeben: PDF mit Ihrem Briefkopf, Positionen nach Material und Leistung gegliedert, Verschnitt transparent ausgewiesen, Fußbodenheizung-Spezifikation als Bedingung vermerkt. Der Bauherr bekommt es am selben Tag. Nicht nach einer Woche.

Fliesenleger-Angebotserstellung heute vs. mit werkflow — Kalkulationsaufwand und Präzision

SituationOhne werkflowMit werkflow
Verschnitt für 60×120 diagonal berechnenManuell schätzen, Tabelle aufschlagenAutomatisch nach Format und Verlegemuster
Sopro/Mapei Klebemörtelmenge kalkulierenVerbrauchstabelle, Taschenrechner, oft falschAutomatisch nach Zahntraufelhöhe und Format
Schlüter-Profile vollständig einpreisenAus Erinnerung, systematisch vergessenProfil + laufende Meter per Sprachnotiz, automatisch
DAF-Abdichtung DIN 18534 als eigene PositionPauschal eingerechnet, oft unterkalkuliertEigenständige Position mit Material und Lohn
Fußbodenheizung-Spezifikation im AngebotVergessen oder falsche MörtelklasseC2F-Kleber automatisch, Aufheizprotokoll-Hinweis
Angebotsdauer bis zum Auftraggeber3–10 TageGleicher Tag oder nächster Morgen
Conversion-Rate (Angebot zu Auftrag)~20 % bei mehr als 7 Tagen Wartezeit~60 % bei weniger als 48 h Lieferung
Abend am Schreibtisch mit KatalogenWöchentlich, 2–4 Stunden pro AngebotSelten bis nie

Warum Großformatplatten die gefährlichste Kalkulationsvariable im Fliesenlegerhandwerk sind

Feinsteinzeug im Format 60×120 oder 80×80 hat am deutschen Markt m²-Preise die je nach Kollektion zwischen 18 € und 120 € liegen können — und der Unterschied liegt nicht nur im Einkaufspreis, sondern auch im Verlegeaufwand. Großformatplatten brauchen einen planen Untergrund (Ebenheit nach DIN 18202 erhöhte Anforderung), eine Vollflächenverklebung statt Punkt-Wulst-Methode, und einen geeigneten Großformat-Kleber (S1-Klasse, verformbar).

Wer diese Unterschiede nicht in der Kalkulation abbildet — höhere Lohnzeit für Vollflächenverklebung, teurerer Kleber, höherer Verschnittfaktor — gibt ein Angebot ab das auf dem Papier günstig wirkt und in der Ausführung Verlust macht. Oder umgekehrt: er kalkuliert zu hoch weil er pauschal aufschlägt statt präzise zu rechnen, und verliert den Auftrag an einen Betrieb der genauer kalkuliert hat.

werkflow bildet diese Differenzierung ab. Format, Verlegemuster, Untergrundklasse, Klebermörtelklasse — einmal konfiguriert, für alle folgenden Angebote automatisch korrekt. Keine Pauschalaufschläge, keine systematischen Fehler.

Frage aus der Praxis

Frage: Der Bauherr besteht auf einem bestimmten Fliesen-Hersteller (z. B. Agrob Buchtal) — kann werkflow mit diesen Preisen kalkulieren?

Antwort: Ja. Agrob Buchtal, Diepenbrock, Steuler Fliesen, Meissen Keramik — Ihre Einkaufskonditionen oder die aktuellen Listenpreise werden in werkflow hinterlegt. Projektspezifische Preise — wenn der Bauherr auf einer bestimmten Kollektion besteht die Sie extra bestellen — geben Sie in der Sprachnotiz als Preis pro m² an. werkflow verwendet diesen Preis für die Kalkulation und weist ihn transparent im Angebot aus. Kein Katalog aufschlagen, kein manuelles Eintippen.

Wie viele Stunden verbringen Sie pro Woche mit Angeboten?

Unser Bürozeitrechner zeigt das Einsparpotenzial — inklusive entgangener Aufträge durch lange Angebotsdauer und systematisch vergessene Positionen.

Einsparpotenzial berechnen

Häufige Fragen

Kann werkflow den Fliesenverschnitt für Großformatplatten (60×120, 80×80) automatisch berechnen — also den tatsächlichen Materialbedarf inkl. 10–15 % Verschnitt?

Ja. Verschnittberechnung ist fester Bestandteil der Fliesenleger-Kalkulation in werkflow. Sie nennen in der Sprachnotiz Raummaße und Fliesenformat — werkflow rechnet die Nettofläche, addiert den konfigurierten Verschnittfaktor (Standard 10 % bei gerader Verlegung, 15 % bei Diagonale oder Versatz), und ergibt den Bestellbedarf in Kartons. Großformatplatten mit Mindestbestellmengen? Hinterlegen Sie die Kartongröße, werkflow rundet auf ganze Kartons auf.

Wie handhabt werkflow die stark variierenden m²-Preise bei Großformat-Feinsteinzeug — die unterscheiden sich je nach Lieferant und Stärke erheblich?

Fliesenpreise sind in werkflow als projektbezogene oder lieferantenspezifische Variablen hinterlegt. Sie nennen in der Sprachnotiz Hersteller und Kollektion, oder geben den m²-Preis direkt an. werkflow wendet ihn auf die berechnete Bestellmenge inkl. Verschnitt an. Preise für Agrob Buchtal, Diepenbrock, Steuler oder Meissen Keramik können als Stammpreise hinterlegt werden und werden projektspezifisch überschrieben wenn Sonderkonditionen gelten.

Was ist mit Schlüter-Systems-Profilen für Kanten, Entwässerung und Dehnfugen — werden die im Angebot automatisch berücksichtigt?

Ja. Schlüter-Randprofile (SCHIENE, RENO, QUADEC), Entwässerungsrinnen (KERDI-LINE), Dehnfugensysteme (DILEX) und Duschsysteme (KERDI-SHOWER) sind in werkflow als Positionskatalog hinterlegt. Sie erwähnen in der Sprachnotiz die Profiltype und laufende Meter — werkflow zieht die Listenpreise und berechnet die Position. Einbauzeit für Schlüter-Profile ist als separate Lohnposition hinterlegbar.

DAF-Abdichtung (Dünnbettmörtel-Abdichtung) unter Fliesen — wie wird das in der Kalkulation abgebildet?

Abdichtung nach DIN 18534 (Innenbereich) oder DIN 18531 (Außenbereich) wird als eigenständige Kalkulationsposition geführt. Sie nennen die abzudichtende Fläche und ob Estrichfuge oder Wandanschluss-Dichtband erforderlich ist — werkflow rechnet Sopro DS 400, Mapei Mapegum WPS oder Schlüter KERDI nach Verbrauchsmengen laut Herstellerangabe. Materialkosten plus Lohnzeit für die Abdichtungsschicht erscheinen als separate Position im Angebot.

Fußbodenheizung unter Feinsteinzeug — welche Kompatibilitätsspezifikationen berücksichtigt werkflow im Angebot?

Feinsteinzeug über Fußbodenheizung erfordert Spezifikation des Wärmewiderstands (max. 0,15 m²K/W für die meisten Systeme), Wahl des geeigneten Klebemörtels (C2F nach EN 12004) und Berücksichtigung von Aufheizprotokoll-Anforderungen. werkflow kann diese Spezifikationen als Angebotsbedingung ausweisen und den geeigneten Sopro- oder Mapei-Flexkleber einpreisen. Kein Rückruf beim Hersteller um die richtige Mörtelklasse nachzufragen.

Was kostet das für einen Fliesenleger-Betrieb?

Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein verbindliches Fixpreis-Angebot. Die Angebotserstellung ist ein eigenständiger Baustein — kein SaaS-Abo, keine Monatslizenz. Einmalig eingerichtet und auf Ihre Lieferanten, Materialpreise und Lohnansätze konfiguriert. Ein einziger zusätzlich gewonnener Badezimmer- oder Großformat-Auftrag durch schnellere Angebotslieferung rechnet die Einrichtung in aller Regel vollständig gegen.

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