Kplus · Nachkalkulation SHK

Kplus Nachkalkulation: Welche Baustelle verdient Geld?

Kplus von Sander & Doll deckt bei vielen SHK-Betrieben Angebot, Auftrag und Rechnung ab - aber die Frage „War die Baustelle profitabel?“ beantwortet Kplus im Alltag nicht. Die Nachkalkulation läuft in Excel: Monteurstunden von Wochenzetteln, Material von GC- und Frauenthal-Sammelrechnungen, zusammengetragen Wochen nach der Schlussrechnung. werkflow baut ein Nachkalkulations-Cockpit auf euer Kplus auf - Kplus bleibt führendes System.

Kein ERP-Wechsel, keine Migration, keine Doppelerfassung. Die Kalkulationsdaten kommen aus Kplus, die Ist-Daten aus mobiler Zeiterfassung und zugeordneten Eingangsrechnungen - der Soll-Ist-Vergleich je Baustelle entsteht automatisch.

Warum die Nachkalkulation in Kplus schwer ist

1. Monteurstunden landen nicht auf der Baustelle

Die Monteure sind den ganzen Tag draußen - Wartung morgens, Baustelle mittags, Notdienst abends. Ihre Stunden landen auf Wochenzetteln oder in einer Zeiterfassung ohne Baustellenbezug. Für die Lohnabrechnung reicht das, für die Nachkalkulation nicht: Niemand kann sagen, ob die Badsanierung Schmidt 60 oder 85 Monteurstunden gekostet hat. Die kalkulierten Stunden stehen in Kplus, die echten nirgends.

2. Material steckt in Großhandels-Sammelrechnungen

GC, Frauenthal & Co. liefern auf Kommission - aber die Monatsrechnung fasst Dutzende Lieferungen für mehrere Baustellen zusammen. Wer den echten Material-Einsatz je Baustelle wissen will, muss Rechnungspositionen manuell zuordnen. Dazu kommen Baustellen-Nachkäufe im Abholmarkt, die der Monteur bar oder auf Kundenkarte holt. In der Praxis wird Material deshalb pauschal verbucht - und die Nachkalkulation ist von vornherein unscharf.

3. Wärmepumpen-Projekte sind zu komplex für Bauchgefühl

Eine Wärmepumpen-Umrüstung mit BEG-Förderung läuft über Monate: Angebot mit Förderpositionen, Demontage der Altanlage, hydraulischer Abgleich, Inbetriebnahme, Förderdokumentation. Kalkuliert werden vielleicht 120 Stunden - ob es am Ende 150 waren, weil die Elektrik-Schnittstelle zweimal Stillstand verursachte, sieht ohne systematische Nachkalkulation niemand. Bei Projektvolumen von 25.000–40.000 € entscheiden solche Abweichungen über die Marge des ganzen Quartals.

Was eine saubere Nachkalkulation je Baustelle braucht

  • Monteurstunden Soll-Ist: Kalkulierte Stunden aus dem Kplus-Angebot gegen erfasste Stunden je Baustelle - aufgeschlüsselt nach Monteur, Tätigkeit und Fahrtzeit
  • Material-EK je Baustelle: Positionen aus GC-/Frauenthal-Sammelrechnungen dem richtigen Auftrag zugeordnet, inklusive Nachkäufen und Kommissionslieferungen
  • Fremdleistungen und Geräte: Kernbohrung, Kran, Elektro-Subunternehmer - Kosten, die auf der Baustelle entstehen, aber oft in Sammelkonten verschwinden
  • Deckungsbeitrag je Auftrag: Erlös (inklusive korrekt getrennter Förderpositionen) minus Material-Ist, Lohn-Ist und Fremdkosten - je Baustelle und aggregiert je Auftragstyp

Nach 15–20 ausgewerteten Baustellen entsteht das Bild, das Bauchgefühl nie liefert: Wartungsverträge bringen 35 % Deckungsbeitrag, Badsanierungen 14 %, Wärmepumpen-Projekte schwanken zwischen +22 % und −5 % - je nachdem, wer die Baustelle geführt hat. Die Grundlagen erklärt die Seite Nachkalkulation im Handwerk.

Wie werkflow auf Kplus aufsetzt

Kplus bleibt führendes System

Angebote, Aufträge, Rechnungen, Stammdaten - alles bleibt in Kplus. werkflow liest die Kalkulations- und Auftragsdaten und ergänzt genau die zwei Bausteine, die fehlen: eine mobile Stundenerfassung je Baustelle, die Monteure am Handy in Sekunden bedienen, und die Zuordnung von Eingangsrechnungen zu Aufträgen. Kein Migrationsrisiko, kein Parallelsystem, keine doppelte Stammdatenpflege.

Kein Export-Chaos, keine Doppelerfassung

Der Excel-Umweg scheitert daran, dass ihn jede Woche jemand manuell gehen muss. werkflow synchronisiert automatisch: Der Kplus-Auftrag erscheint in der Monteur-App, die gebuchten Stunden fließen zurück in die Auswertung, Sammelrechnungen werden positionsweise zugeordnet. Das Cockpit zeigt je Baustelle live den Stand - nicht drei Wochen nach Schlussrechnung.

Ein Cockpit für den Chef

Je Baustelle: Erlös, Stunden Soll-Ist, Material Soll-Ist, Deckungsbeitrag - mit Warnung, sobald eine laufende Baustelle über die kalkulierten Stunden läuft. Nicht erst in der Nachkalkulation, sondern während die Baustelle noch offen ist und gegengesteuert werden kann. Wie werkflow SHK-Betriebe insgesamt unterstützt, zeigt die Seite SHK Software.

Referenz: Aufbauten auf bestehende Systeme

werkflow baut solche Aufsätze auf bestehende ERPs, ohne das führende System anzutasten: für einen Betrieb mit gewachsener Warenwirtschaft eine mobile Lieferschein-App direkt auf den Bestandsdaten, für einen Malermeisterbetrieb ein Budget-Cockpit mit Zeiterfassung je Baustelle. Das Muster für Kplus-Betriebe ist dasselbe - das ERP bleibt, die fehlende Auswertungsschicht kommt dazu. Individuell auf euren Betrieb zugeschnitten, einmaliges Setup plus laufende Betreuung.

Häufige Fragen

Kann werkflow die Auftragsdaten aus Kplus lesen?

Ja. werkflow liest Aufträge, Angebotspositionen und Kalkulationswerte aus eurem Kplus - je nach Installation über die Datenbank oder definierte Exportschnittstellen von Sander & Doll. Kplus bleibt führendes System für Angebot, Auftrag und Rechnung. werkflow ergänzt die Ist-Seite: erfasste Monteurstunden und zugeordnetes Material, automatisch je Baustelle gegenübergestellt.

Wie geht werkflow mit GC- und Frauenthal-Sammelrechnungen um?

Sammelrechnungen vom Großhandel enthalten Positionen für mehrere Baustellen gleichzeitig. werkflow liest die Rechnungspositionen ein und ordnet sie den Aufträgen zu - per Kommissionsvermerk automatisch, sonst per Klick im Büro. So landet der echte Material-Einkaufspreis auf der richtigen Baustelle, statt in einer Sammelkostenstelle zu verschwinden.

Funktioniert die Nachkalkulation auch für Wärmepumpen-Projekte mit BEG-Förderung?

Ja - gerade dort lohnt sie sich. Wärmepumpen-Projekte haben lange Laufzeiten, viele Gewerke-Schnittstellen und Förderpositionen nach BEG EM, die separat ausgewiesen werden. werkflow wertet je Projekt aus, ob die kalkulierten Montage- und Inbetriebnahmestunden gehalten wurden und wie sich der Deckungsbeitrag nach Abzug aller Ist-Kosten darstellt - Förderpositionen bleiben dabei sauber getrennt.

Was kostet werkflow für SHK-Betriebe mit Kplus?

werkflow wird individuell auf euren Betrieb und eure Kplus-Installation zugeschnitten - einmaliges Setup plus laufende Betreuung. Der Umfang hängt davon ab, welche Kplus-Daten angebunden werden und ob die mobile Zeiterfassung für Monteure dazukommt. Der Einstieg ist ein kostenloses Erstgespräch - wir schauen uns euer Setup gemeinsam an, ihr bekommt ein konkretes Angebot ohne Verkaufsdruck.

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