Nachkalkulation · Handwerk Deutschland

Nachkalkulation Handwerk: War der Auftrag profitabel?

Angebot 8.200 €, tatsächliche Kosten 9.400 € — der Betrieb hat draufgezahlt und es erst Monate später in der Buchhaltung gemerkt. Ohne systematische Nachkalkulation wiederholen sich dieselben Kalkulationsfehler in jedem nächsten Auftrag. Handwerksbetriebe fliegen blind.

werkflow stellt nach jedem abgeschlossenen Auftrag automatisch Angebot und tatsächliche Kosten gegenüber: Materialverbrauch, Stunden, Marge. Der Betrieb weiß, welche Auftragstypen Geld bringen — und welche nicht.

Angebot vs. tatsächliche Kosten

1. Material-Mehrbedarf wird nicht erfasst

Der Polier kauft auf der Baustelle nach, weil das Material nicht reichte. Der Mehrpreis landet auf einer Sammelrechnung, der Auftrag ist längst abgerechnet. In der Vorkalkulation stand ein Materialanteil von 3.200 €, tatsächlich verbraucht wurden 4.100 €. Ohne Nachkalkulation bleibt diese Abweichung unsichtbar — und wird beim nächsten ähnlichen Projekt wieder falsch kalkuliert.

2. Überstunden verschwinden in der Lohnbuchhaltung

Geplant waren 40 Arbeitsstunden für die Badezimmersanierung. Tatsächlich wurden 54 Stunden erfasst — 14 Stunden Überschreitung, die als Lohnkosten entstehen, aber nicht in Rechnung gestellt wurden. Ohne auftragsbezogene Stundennachkalkulation ist dieser Verlust nicht sichtbar.

Stundennachkalkulation: Geplant vs. tatsächlich

3. Tätigkeiten einzeln auswerten

werkflow zeigt nicht nur Gesamtstunden pro Auftrag, sondern schlüsselt nach Tätigkeit auf: Wie lange dauerte die Demontage? Wie lange die Installation? Wie lange Fahrtzeit? Betriebe, die regelmäßig bestimmte Tätigkeiten unterschätzen, sehen das nach dem ersten Dutzend ausgewerteter Aufträge klar in den Daten.

4. Mitarbeiterproduktivität erkennen

Wenn ein erfahrener Geselle für eine Standardinstallation zwei Stunden braucht, ein Lehrling vier — ist das ein Kalkulationsproblem (zu wenig Stunden angesetzt) oder ein Trainingsthema. Beides ist legitim, aber nur sichtbar, wenn Stunden auftragsbezogen und personenbezogen erfasst werden.

Welche Auftragstypen bringen Marge

5. Auftragsstruktur optimieren

Nach 20 ausgewerteten Aufträgen zeigt werkflow ein klares Bild: Badezimmersanierungen bringen 18 % Deckungsbeitrag, Notfalleinsätze 31 %, Neubauprojekte 8 %. Der Betrieb kann gezielt mehr lukrative Auftragstypen akquirieren und unrentable abweisen oder höher kalkulieren. Das ist aktives Controlling statt Bauchgefühl.

  • Automatischer Ist-Soll-Vergleich: Nach Auftragsabschluss sofort Angebot vs. tatsächliche Kosten sichtbar
  • Material-Abweichungsanalyse: Mehrbedarf und ungeplante Zukäufe werden dem Auftrag zugeordnet
  • Stunden-Auswertung: Geplante vs. erfasste Stunden pro Auftrag und Tätigkeit
  • Deckungsbeitrag je Auftragstyp: Welche Projekte bringen Marge — Grundlage für strategische Akquise

Häufige Fragen

Erstellt werkflow die Nachkalkulation automatisch nach Auftragsabschluss?

Ja. Sobald ein Auftrag als abgeschlossen markiert wird, stellt werkflow automatisch Angebotswerte den tatsächlichen Kosten gegenüber. Material-Ist, Stunden-Ist und resultierende Marge sind sofort sichtbar, ohne manuelle Auswertung.

Wie vergleicht werkflow Materialverbrauch Ist vs. Soll?

werkflow zieht den kalkulierten Materialbedarf aus dem Angebot und stellt ihn dem tatsächlich gebuchten Materialverbrauch gegenüber. Abweichungen über einem konfigurierbaren Schwellwert werden hervorgehoben. So sind Materialverluste, Diebstahl oder Kalkulationsfehler sofort erkennbar.

Wie vergleicht werkflow geplante vs. tatsächliche Stunden?

Angebotsstunden werden den erfassten Arbeitszeiten pro Auftrag gegenübergestellt. Einzelne Mitarbeiter und Tätigkeiten sind aufgeschlüsselt. Wenn ein Monteur regelmäßig länger braucht als kalkuliert, ist das in der Nachkalkulation sichtbar — und kann bei der nächsten Kalkulation korrigiert werden.

Kann werkflow Kostenstellen für DATEV exportieren?

Ja. werkflow exportiert Auftragsergebnisse mit Kostenstellen-Zuordnung als DATEV-kompatible Datei. Steuerberater und Buchhalter erhalten eine saubere Kostenstellen-Auswertung ohne manuellen Aufbereitungsaufwand.

Was kostet werkflow für Handwerksbetriebe?

werkflow ist als monatliches Abonnement verfügbar. Die Preise richten sich nach der Betriebsgröße und dem genutzten Funktionsumfang. Eine kostenlose Testphase ermöglicht den Einstieg ohne sofortige Vertragsbindung. Konkrete Konditionen sind auf der Preisseite oder im direkten Gespräch verfügbar.

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