Lüftungstechnik · Stundenzettel Vorlage

Lüftungstechnik Stundenzettel Vorlage: MiLoG § 17 + VDI 6022 — alle Pflichtfelder für den RLT-Bau

RLT-Betriebe und Lüftungsmonteure unterliegen neben MiLoG § 17 den VDI 6022-Hygieneanforderungen, die eine lückenlose Protokollreferenz auf jedem Arbeitsnachweis verlangen. MiLoG § 17 schreibt Beginn, Pausenzeit und Nettostunden vor — zusätzlich müssen Kanalquerschnitt (mm), Volumenstrom m³/h, VDI 6022-Hygieneinspektions-Protokoll-Referenz und Druckprüfprotokoll nach DIN EN 12237 als Pflichtfelder dokumentiert werden.

Lüftungstechnik Stundenzettel Vorlage: alle Pflichtfelder

Block 1 — Header: Identifikationsfelder (4 Felder)

  • Firma / Betrieb: vollständiger Name des Lüftungstechnik- oder RLT-Unternehmens
  • Datum: Arbeitstag (TT.MM.JJJJ)
  • Baustelle / Auftragsnummer: Projektbezeichnung + interne Auftragsnummer (für Nachkalkulation, DATEV-Kostenstelle und VOB/B-Aufmaß)
  • Mitarbeiter: Vor- und Nachname (Pflicht nach MiLoG § 17 Abs. 1)

Block 2 — Zeiterfassung: MiLoG-Pflichtfelder (4 Felder)

  • Arbeitsbeginn: Uhrzeit (HH:MM) — Pflicht MiLoG § 17
  • Arbeitsende: Uhrzeit (HH:MM) — Pflicht MiLoG § 17
  • Pausenzeit: Dauer in Minuten (Pflicht ArbZG § 4: mind. 30 Min. bei >6h, mind. 45 Min. bei >9h)
  • Nettostunden: Arbeitsstunden nach Abzug der Pausen

Block 3 — Lüftungstechnik-spezifische Felder (6 Felder)

  • Kanalabschnitt / Bauteil: genaue Bezeichnung des montierten Kanalabschnitts (z.B. Zuluftkanal Raum 101, Abluftleitung Küche) — für VOB/B-Aufmaß und Nachkalkulation
  • Kanalquerschnitt (mm): Breite × Höhe bei Rechteckkanal oder Durchmesser bei Rundkanal — Abrechnungsparameter nach VOB/B und Grundlage für Druckprüfklasse
  • Ist-Volumenstrom m³/h: gemessener Volumenstrom bei Inbetriebnahme — Pflichtnachweis für VOB/B-Abnahme und VDI 6022-Inbetriebnahmeprotokoll
  • VDI 6022-Hygieneinspektions-Protokoll-Referenz: Protokollnummer + Inspekteur-Name + VDI 6022-Kategorie (A/B) + Inspektionsintervall — Übergabedokument an Betreiber
  • Druckprüfprotokoll-Nr. (DIN EN 12237): Ergebnis der Kanaldruckprüfung (Dichtheitsklass A/B/C/D) — Pflicht für Abnahme und Gewährleistungsnachweis
  • Montierte Kanallänge (m): laufende Meter pro Kanalabschnitt — für Aufmaß-Abrechnung und Produktivitätsnachkalkulation (Stunden pro m)

Block 4 — Tätigkeitsbeschreibung (2 Felder)

  • Durchgeführte Arbeiten: Freitextfeld — genaue Beschreibung (z.B. "Zuluftkanal 400×200 mm, 12 m montiert, Druckprüfung Klasse B bestanden, Volumenstrom 850 m³/h eingemessen")
  • Besonderheiten / Behinderungen: Kollisionen mit anderen Gewerken, Abweichungen vom Plan, Nachtragspotenzial nach VOB/B § 2 Abs. 5

Block 5 — Rechtliche Pflichtfelder (3 Felder)

  • Unterschrift Mitarbeiter: handschriftlich oder qualifizierte elektronische Signatur (QES nach eIDAS)
  • Unterschrift Vorgesetzter / Meister: Gegenzeichnung — wichtig für BG ETEM oder BG BAU-Beitragsnachweis und Lohnprüfungen nach MiLoG
  • Unterschrift Auftraggeber / Bauleiter AG: Bestätigung für Regieabrechnung, VOB/B-Aufmaß und VDI 6022-Übergabe

Vom Stundenzettel zur digitalen Lüftungstechnik Zeiterfassung

werkflow ersetzt den Papierstundenzettel durch digitale Erfassung — MiLoG-konform, mit Kanalquerschnitt, Volumenstrom m³/h, VDI 6022-Protokollreferenz und Druckprüfprotokoll-Verknüpfung auf Knopfdruck. DATEV-Export am Monatsende, BG ETEM/BG BAU-taugliche Nachweise und Aufbewahrung 2 Jahre inklusive.

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Häufige Fragen

Was schreibt MiLoG § 17 für Lüftungstechnik- und RLT-Betriebe vor?

MiLoG § 17 verpflichtet Lüftungstechnik- und RLT-Unternehmen (Raumlufttechnik), Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufzuzeichnen — spätestens bis zum Ende des 7. auf den Arbeitstag folgenden Kalendertags. Aufbewahrungspflicht 2 Jahre. Je nach Betriebsschwerpunkt ist BG ETEM (überwiegend Elektro/Klima) oder BG BAU (überwiegend Rohbau/Trockenbau-Einbindung) zuständige Berufsgenossenschaft — die Arbeitsstunden-Meldung bildet die Grundlage für den BG-Beitrag. Bei Inbetriebnahme und Hygieneinspektion nach VDI 6022 sind zusätzliche Protokollreferenzen auf dem Stundenzettel unumgänglich.

Warum muss der Volumenstrom m³/h und Kanalquerschnitt im Stundenzettel stehen?

Der Volumenstrom m³/h und der Kanalquerschnitt (mm) sind die zentralen Abrechnungsparameter bei Einheitspreisverträgen nach VOB/B — die tatsächlich eingebauten Kanalmaße bestimmen den abrechenbaren Einheitspreisansatz (Abweichung >10% löst Nachtragsrecht aus). Die Mengenangabe auf dem Stundenzettel referenziert das Aufmaßprotokoll und sichert die Produktivitätsnachkalkulation (Montagestunden pro m² Kanalquerschnittsfläche). Bei Inbetriebnahme ist der gemessene Ist-Volumenstrom Pflichtnachweis für die VOB/B-Abnahme und das VDI 6022-Protokoll.

Wie wird VDI 6022 Hygieneinspektion im Lüftungstechnik Stundenzettel dokumentiert?

VDI 6022 unterscheidet Kategorie A (Zuluftanlagen mit Befeuchtung — höchste Anforderungen) und Kategorie B (Zuluftanlagen ohne Befeuchtung). Jede Hygieneinspektion muss mit Protokoll-Nr., Datum, Name des zertifizierten Inspekteurs (VDI 6022-Qualifikation nachweisen) und Inspektionsintervall (Kategorie A: jährlich; Kategorie B: alle 3 Jahre) auf dem Stundenzettel vermerkt werden. Der Stundenzettel ist der primäre Zeitnachweis für den Abschluss der Hygieneinspektion und bildet die Grundlage für die Übergabe des Hygieneinspektionsberichts an den Betreiber.

Kann ich den Lüftungstechnik Stundenzettel digital erfassen und DATEV-kompatibel exportieren?

Ja — werkflow erfasst Lüftungstechnik-Stundennachweise digital, dokumentiert Kanalquerschnitt, Volumenstrom m³/h, VDI 6022-Hygieneinspektions-Protokoll-Referenz und Druckprüfprotokoll-Nr. automatisch und exportiert am Monatsende alle Stundenzettel im DATEV-Format. VDI 6022-konforme Dokumentation, MiLoG-konforme Aufbewahrung 2 Jahre und BG ETEM/BG BAU-taugliche Stundennachweise sind inklusive.

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