Maler · Kalkulation Deutschland
Maler Kalkulation Deutschland: Fassaden und Innenräume kostendeckend berechnen
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Fassade 500 m², zwei Anstriche, Mineralputz - wie viel Farbe, wie lange Gerüst, wie viele Stunden? Malerbetriebe, die diese Fragen mit Erfahrungswerten und Bauchgefühl beantworten, unterschätzen regelmäßig Material und Nebenzeiten. Besonders bei sanierungsbedürftigen Altbauten mit rissigem Putz liegt die Materialkalkulation ohne System oft 20-30 % daneben.
werkflow macht Maler-Kalkulation zur Routine: Flächen erfassen, Materialverbrauch nach DIN 18363 (VOB/C) berechnen, Gerüstkosten eintragen, Stundensatz nach Tarifvertrag kostendeckend ansetzen - Angebot fertig, als Pauschalpreis oder nach Aufmaß.
Ihre Malerkalkulation stimmt nur, wenn Sie Fläche, Material und echte Stunden kennen.
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Materialmengen präzise kalkulieren
1. Materialverbrauch nach m² und Ergiebigkeit berechnen
Jedes Farbprodukt hat eine Ergiebigkeit in m²/l - bei Fassadenfarbe typisch 6-10 m²/l je nach Untergrund. Sanierungsbedürftige Altbauten mit rissigem oder saugfähigem Putz nach DIN 18363 (VOB/C, Maler- und Lackierarbeiten - Beschichtungen) brauchen mehr Voranstrich als glatte Neubauten; Holzfassaden mehr Schichten als Putz. werkflow berechnet automatisch den Gesamtverbrauch in Litern und Gebinden und übernimmt ihn direkt ins Angebot.
2. Gerüstkosten korrekt kalkulieren
Gerüstfläche, Standzeit sowie Auf- und Abbautag werden als eigener Kostenblock kalkuliert - pauschal oder nach m² Gerüstfläche mit dem hinterlegten Tagesmietsatz. In Innenstadtlagen kommen häufig Sondernutzungsgebühren für die Gehwegnutzung hinzu, die werkflow als eigene Position erfasst. Das Endangebot zeigt Gerüst, Material und Lohn transparent aufgeschlüsselt.
Angebotsart, Stundensatz und Nachkalkulation
3. Pauschalpreis oder Aufmaß: die richtige Angebotsart wählen
Nach §631 BGB (Werkvertrag) ist bei privaten Verbraucheraufträgen - eine Wohnung streichen, eine Fassade in bekanntem Zustand - ein fester Pauschalpreis für den Auftraggeber am transparentesten. Bei gewerblichen und öffentlichen Aufträgen wird dagegen häufig nach VOB/C und tatsächlichem Aufmaß mit vereinbarten Einheitspreisen je m² abgerechnet - üblich bei größeren Sanierungsprojekten und Wohnungsbaugesellschaften. werkflow bildet beide Kalkulationsarten ab und markiert Aufmaß-Nachträge automatisch.
4. Stundensatz nach Tarifvertrag kostendeckend ansetzen
Deutsche Malerbetriebe kalkulieren Lohnkosten auf Basis des Tarifvertrags für das Maler- und Lackiererhandwerk (zwischen BV Farbe Gestaltung Bautenschutz und IG BAU verhandelt), zuzüglich Lohnnebenkosten von ca. 40-45 %. werkflow berechnet den Betriebsstundensatz aus allen Fixkosten, Lohnnebenkosten und der realistischen Jahresauslastung - regionale Unterschiede zwischen Bayern und ostdeutschen Bundesländern werden im Fixkostenblock berücksichtigt.
5. Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich pro Auftrag
Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow kalkulierte und tatsächliche Stunden, Materialverbrauch und Gerüststandzeit. Welche Auftragsarten sind wirklich profitabel - Fassadensanierung, Innenanstrich oder Tapezierarbeiten? Der Soll-Ist-Vergleich deckt systematische Kalkulationsfehler auf und verbessert künftige Angebote.
- Materialverbrauch: Automatisch aus Fläche, Produkt und Anzahl der Anstriche
- Gerüst korrekt kalkuliert: Standzeit und Sondernutzungsgebühren erfasst
- Pauschalpreis oder Aufmaß: Beide Angebotsarten nach §631 BGB / VOB/C
- Tarif-konformer Stundensatz: Tarifvertrag Maler-/Lackiererhandwerk eingerechnet
- Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich für jede Auftragsart
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Häufige Fragen
Wie berechnet man den Materialverbrauch für eine Malerkalkulation in Deutschland?
Der Materialverbrauch ergibt sich aus der zu streichenden Fläche, der Ergiebigkeit des Produkts (m²/l laut technischem Datenblatt) und der Anzahl der Anstriche. Die DIN 18363 (VOB/C, Maler- und Lackierarbeiten - Beschichtungen) regelt Ausführung und Abrechnung; werkflow hinterlegt Ergiebigkeitswerte je Produkt und rechnet den Gesamtverbrauch automatisch in Liter und Gebinde um.
Pauschalpreis oder Aufmaß: Wie kalkuliert man ein Malerangebot in Deutschland rechtssicher?
Nach §631 BGB (Werkvertrag) ist ein fester Pauschalpreis für den Auftraggeber am transparentesten - üblich bei privaten Verbraucheraufträgen wie Wohnung streichen. Bei gewerblichen und öffentlichen Aufträgen wird häufig nach VOB/C und tatsächlichem Aufmaß abgerechnet, mit vereinbarten Einheitspreisen je m². Für Zusatzarbeiten, die im ursprünglichen Angebot nicht enthalten waren, gilt eine gesonderte Vereinbarung - werkflow bildet beide Kalkulationsarten ab.
Wie kalkuliert man den kostendeckenden Stundensatz für einen deutschen Malerbetrieb?
Der Betriebsstundensatz ergibt sich aus Lohnkosten laut Tarifvertrag für das Maler- und Lackiererhandwerk (zwischen BV Farbe Gestaltung Bautenschutz und IG BAU verhandelt) plus Lohnnebenkosten von ca. 40-45 %, Fixkosten und kalkulatorischem Unternehmerlohn, geteilt durch die produktiven Jahresstunden. Regionale Unterschiede - Bayern und Baden-Württemberg deutlich über ostdeutschen Bundesländern - schlagen sich direkt im Fixkostenblock nieder.
Wie lange müssen deutsche Malerbetriebe Kalkulationsunterlagen aufbewahren?
Buchungsbelege und Rechnungen sind nach §147 AO / §257 HGB 8 Jahre aufzubewahren, Handelsbriefe - dazu zählen Angebote und Auftragsbestätigungen - nur 6 Jahre. Das ist eine andere, gestufte Regelung als die pauschalen 7 Jahre nach §212 UGB in Österreich. werkflow speichert Kalkulationen und Angebote automatisch mit Erstellungsdatum, damit beide Fristen ohne manuelle Ablage nachvollziehbar bleiben.
Kann werkflow Nachkalkulationen für deutsche Maleraufträge erstellen?
Ja. Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow den kalkulierten Aufwand mit dem tatsächlichen - Stunden aus der Zeiterfassung, Materialverbrauch aus der Auftragsbearbeitung. Aufträge, die regelmäßig über dem kalkulierten Aufwand liegen, signalisieren Kalkulationsfehler; werkflow macht diese Muster sichtbar und verbessert künftige Angebote.