Maler · Kalkulation & Angebotserstellung
Maler Kalkulation: Fassaden und Treppenhäuser kostendeckend berechnen
Fassade 500 m², zwei Anstriche, Mineralputz — wie viel Farbe, wie lange Gerüst, wie viele Stunden? Malerbetriebe, die diese Fragen mit Erfahrungswerten und Bauchgefühl beantworten, unterschätzen regelmäßig Material und Nebenzeiten. Das Ergebnis: Aufträge, die auf dem Papier profitabel aussehen, aber im Abrechnungsmonat die Liquidität belasten.
werkflow macht Maler-Kalkulation zur Routine: Flächen erfassen, Farbverbrauch berechnen, Gerüstkosten eintragen, Stundensatz kostendeckend ansetzen — Angebot fertig. Keine Tabellenkalkulation, kein Schätzen aus dem Bauch.
Materialmengen präzise kalkulieren
1. Farbverbrauch nach m² und Ergiebigkeit berechnen
Jedes Farbprodukt hat eine Ergiebigkeit in m²/l — bei Fassadenfarbe typisch 6–10 m²/l je nach Untergrund und Auftragsstärke. werkflow erfasst die Fläche, den gewählten Farbtyp und die Anzahl der Anstriche und berechnet automatisch den Gesamtverbrauch in Litern und Gebinden. Mineralputz braucht mehr Voranstrich als glatte Flächen, Holzverkleidungen mehr Schichten als Beton — diese Unterschiede hinterlegt werkflow in Produktvorlagen.
2. Gerüstkosten transparent in die Kalkulation einbauen
Gerüst ist bei Fassadenaufträgen oft der teuerste Einzelposten — und wird in Pauschalangeboten häufig unzureichend abgebildet. werkflow erfasst Gerüstfläche, Aufbau-/Abbautag und Standzeit als eigenen Kalkulationsblock. Verlängerungen durch Schlechtwetter werden nachgetragen. Das Endangebot zeigt Gerüst, Farbe und Lohn als separate Positionen — transparent für den Kunden, nachvollziehbar für die Buchhaltung.
Stundensatz und Nachkalkulation
3. Stundensatz kostendeckend ansetzen
Viele Malerbetriebe setzen ihren Stundensatz zu niedrig an — weil Fahrtzeiten, Rüstzeiten, Reinigung und Nacharbeiten nicht als bezahlte Arbeitszeit eingerechnet werden. werkflow berechnet den Betriebsstundensatz aus allen Fixkosten, Lohnnebenkosten und der realistischen Jahresauslastung. Ergebnis: ein kostendeckender Satz, der Gewinn statt Verlust produziert — auch bei günstig erscheinenden Aufträgen.
4. Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich pro Auftrag
Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow kalkuierte und tatsächliche Stunden, Materialverbrauch und Gerüststandzeit. Welche Auftragsarten sind wirklich profitabel — Treppenhaus-Renovierungen, Außenfassaden oder Innenraumarbeiten? Der Soll-Ist-Vergleich deckt systematische Kalkulationsfehler auf und verbessert künftige Angebote.
- Farbverbrauch: Automatisch aus Fläche, Produkt und Anzahl der Anstriche
- Gerüstblock: Separate Kalkulation mit Standzeit und Mietkosten
- Stundensatz: Kostendeckend aus Fixkosten und Auslastung berechnet
- Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich für jede Auftragsart
Häufige Fragen
Wie berechnet werkflow den Farbverbrauch für Fassaden und Innenräume?
werkflow berechnet den Farbverbrauch aus der erfassten Fläche, dem hinterlegten Ergiebigkeitswert des gewählten Farbprodukts (in m²/l) und der Anzahl der Anstriche. Der berechnete Verbrauch wird automatisch in Eimern und Litern ausgegeben und ins Angebot übernommen. Verschnitt und Verlust können prozentual aufgeschlagen werden — realistischer Materialverbrauch statt grober Schätzung.
Wie kalkuliert werkflow Gerüstkosten für Fassadenarbeiten?
Gerüstkosten werden als separater Kostenblock im Angebot erfasst — entweder pauschal oder nach m² Gerüstfläche mit dem hinterlegten Tagesmietsatz. Bei längeren Projekten trägt werkflow die Gerüststandzeit und berechnet die Mietkosten automatisch. Der Angebotspreis enthält Gerüst, Material und Lohnkosten transparent aufgeschlüsselt.
Wie berechnet werkflow den kostendeckenden Stundensatz für Malerbetriebe?
werkflow berechnet den Betriebsstundensatz aus Lohnkosten aller Mitarbeiter, Fixkosten (Fahrzeuge, Miete, Versicherungen), kalkulatorischem Unternehmerlohn und der realistischen Jahresauslastung. Viele Malerbetriebe unterschätzen ihren Stundensatz um 15–25 %, weil Nebenzeiten (Fahrt, Rüsten, Aufräumen) nicht eingerechnet werden. werkflow macht den echten Stundensatz sichtbar.
Kann werkflow Nachkalkulationen für abgeschlossene Maleraufträge erstellen?
Ja. Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow den kalkulierten Aufwand (Stunden, Material, Gerüst) mit dem tatsächlichen Aufwand aus der Zeiterfassung und Materialverbrauchsdokumentation. Aufträge, die regelmäßig über dem kalkulierten Aufwand liegen, signalisieren Kalkulationsfehler oder unterschätzte Nebenzeiten — werkflow macht diese Muster sichtbar.