Handwerk · Kalkulation Deutschland
Kalkulation Handwerk Deutschland: Stundensatz, Material und Deckungsbeitrag richtig berechnen
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Umsatz wächst, aber am Konto bleibt nichts übrig - der klassische Fehler im deutschen Handwerk: Stundensatz zu niedrig, Materialaufschlag vergessen, Lohnnebenkosten nicht einkalkuliert. Wer nicht weiß, was ein Auftrag wirklich kostet, kalkuliert irgendwann in die Insolvenz. Die meisten Handwerksbetriebe unterschätzen ihren kostendeckenden Stundensatz um 20 bis 30 Prozent.
werkflow macht Kalkulation im deutschen Handwerk transparent: Stundensatz auf Basis Ihres Tarifvertrags berechnen, Materialaufschläge nach VOB/C-konformer Leistungsbeschreibung hinterlegen, Angebote kalkulieren und nach Auftragsabschluss nachkalkulieren. DATEV/Lexware-Export inklusive.
Ihre Kalkulation stimmt nur, wenn Sie Ihre echten Kosten kennen.
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Stundensatz und Angebotskalkulation
1. Kostendeckenden Stundensatz nach Tarifvertrag berechnen
Lohnkosten nach dem Tarifvertrag Ihres Gewerks - nicht nach einem einzelnen bundesweiten Kollektivvertrag wie in Österreich -, Lohnnebenkosten von branchenüblich rund 45 Prozent, Fahrzeugkosten, Werkzeugabschreibung, Versicherungen, Bürokosten: werkflow addiert alle Gemeinkosten und berechnet den Stundensatz, unter dem kein Auftrag angenommen werden sollte. Wer seinen echten Stundensatz kennt, bietet nicht mehr unter Preis an.
2. Angebote mit Materialaufschlag nach VOB/C kalkulieren
Bei Bauleistungen gibt die VOB/C (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen, ATV DIN 18299 ff.) die Regelausführungen sowie Neben- und besondere Leistungen vor - die Grundlage dafür, dass ein Angebot später prüffähig nach Aufmaß abgerechnet werden kann. werkflow hinterlegt Einkaufspreise und Materialaufschläge einmalig und rechnet bei jedem Angebot Materialkosten, Lohnkosten und einen einstellbaren Risikopuffer zusammen. Ändert sich der Lieferantenpreis, wird der Stamm einmal aktualisiert - alle zukünftigen Angebote für deutsche Hausverwaltungen und Gewerbekunden rechnen automatisch korrekt.
Nachkalkulation und Deckungsbeitragsanalyse
3. Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich nach jedem Auftrag
Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow kalkulierte Stunden und Materialmengen mit den tatsächlich erfassten. Abweichungen sind sofort sichtbar: Welche Auftragstypen werden regelmäßig unterschätzt? Wo entstehen Mehrkosten? Die Nachkalkulation ist das wichtigste Lernwerkzeug für präzisere Angebote - besonders bei komplexen Altbausanierungen.
4. Deckungsbeitrag pro Auftragsart und Kundengruppe
werkflow zeigt den Deckungsbeitrag pro Auftrag und aggregiert über Zeiträume. Welche Auftragsarten liefern die höchste Marge? Wartungsverträge mit Hausverwaltungen in Ballungsräumen wie München oder Köln? Mit dieser Datenbasis kann ein deutscher Handwerksbetrieb gezielt akquirieren.
Für Privatkundenaufträge kommt ein weiterer Grund für saubere Kalkulation dazu: Nach §35a EStG sind 20 Prozent der Arbeitskosten - maximal 1.200 Euro pro Jahr - direkt von der Einkommensteuer absetzbar, Material ist ausgenommen. Voraussetzung ist eine Rechnung mit getrennt ausgewiesenen Lohn-, Fahrt- und Maschinenkosten sowie eine Überweisung statt Barzahlung. werkflow trennt diese Positionen bereits im Angebot, sodass die Rechnung automatisch die richtige Aufteilung zeigt - Ihr Kunde muss dafür keinen Handgriff mehr machen.
- Stundensatz: Kostendeckend berechnen inkl. Lohnnebenkosten und Tarifvertrags-Lohnkosten
- Angebotskalkulation: Lohn + Material + Risikopuffer nach VOB/C-Kalkulationsgrundlage automatisch
- Nachkalkulation: Soll-Ist nach jedem Auftrag, Lerneffekt
- Deckungsbeitrag: Pro Auftrag, Kundengruppe und Auftragsart, §35a-konforme Kostentrennung, DATEV/Lexware-Export
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Häufige Fragen
Wie berechnet werkflow den Stundensatz für einen deutschen Handwerksbetrieb?
werkflow unterstützt die Kalkulation des kostendeckenden Stundensatzes: Lohnkosten nach dem Tarifvertrag Ihres Gewerks, Lohnnebenkosten von branchenüblich rund 45 Prozent (Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, SOKA-Beiträge), Gemeinkosten (Miete, Fahrzeug, Versicherung), Gewinnaufschlag und Auslastungsgrad fließen in die Berechnung ein. Das Ergebnis ist der Mindest-Stundensatz, unter dem kein Auftrag angenommen werden sollte.
Kann werkflow die Nachkalkulation für deutsche Handwerksbetriebe automatisch durchführen?
Ja. Nach Abschluss eines Auftrags vergleicht werkflow die kalkulierten Stunden und Materialmengen mit den tatsächlich erfassten. Abweichungen werden sofort sichtbar. Die Nachkalkulation zeigt über Zeit, welche Auftragsarten die höchsten Deckungsbeiträge liefern - wichtig für Betriebe, die sowohl Hausverwaltungsaufträge als auch Privataufträge in verschiedenen Regionen betreuen.
Wie hilft werkflow bei der Materialkalkulation für deutsche Handwerksangebote?
Materialmengen werden aus dem Aufmaß automatisch berechnet. Einkaufspreise und Aufschläge sind im System hinterlegt. Bei Bauleistungen richtet sich die Kalkulationsgrundlage nach VOB/C: Regelausführungen, Nebenleistungen und besondere Leistungen (ATV DIN 18299 ff.) sind bereits berücksichtigt, damit das Angebot später prüffähig abgerechnet werden kann. Preisänderungen bei deutschen Lieferanten können einmalig im Stamm aktualisiert werden - alle zukünftigen Angebote rechnen mit dem neuen Preis. DATEV/Lexware-Export inklusive.
Weist werkflow Arbeitskosten getrennt aus, damit Privatkunden §35a EStG nutzen können?
Ja. Für Privatkunden sind nach §35a EStG 20 Prozent der Arbeitskosten - maximal 1.200 Euro pro Jahr - direkt von der Einkommensteuer absetzbar, Material ist davon ausgeschlossen. Voraussetzung ist eine Rechnung mit getrennt ausgewiesenen Lohn-, Fahrt- und Maschinenkosten sowie eine Überweisung statt Barzahlung. werkflow trennt Arbeits- und Materialkosten bereits im Angebot und übernimmt die Aufteilung unverändert in die Rechnung.
Was kostet werkflow für deutsche Handwerksbetriebe?
werkflow arbeitet mit Fixpreis statt Abo: ein einzelner Baustein ab 1.500 Euro, ein komplettes System 8.000 bis 15.000 Euro. Die Preise richten sich nach Betriebsgröße und genutztem Funktionsumfang. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein verbindliches Fixpreisangebot. DATEV/Lexware-Export inklusive. Konkrete Konditionen sind auf der Preisseite oder im direkten Gespräch verfügbar.