Handwerk · Kalkulation
Kalkulation Handwerk: Stundensatz, Material und Deckungsbeitrag richtig berechnen
Umsatz wächst, aber am Konto bleibt nichts übrig — der klassische Fehler im Handwerk: Stundensatz zu niedrig, Materialaufschlag vergessen, Gemeinkosten nicht einkalkuliert. Wer nicht weiß, was ein Auftrag wirklich kostet, kalkuliert irgendwann in die Insolvenz. Die meisten Handwerksbetriebe unterschätzen ihren kostendeckenden Stundensatz um 20 bis 30 Prozent.
werkflow macht Kalkulation im Handwerk transparent: Stundensatz berechnen, Materialaufschläge hinterlegen, Angebote kalkulieren und nach Auftragsabschluss nachkalkulieren — welche Auftragsarten liefern den höchsten Deckungsbeitrag? DATEV-Export inklusive.
Stundensatz und Angebotskalkulation
1. Kostendeckenden Stundensatz berechnen
Lohnkosten, Sozialabgaben, Fahrzeugkosten, Werkzeugabschreibung, Versicherungen, Bürokosten — werkflow addiert alle Gemeinkosten und berechnet den Stundensatz, unter dem kein Auftrag angenommen werden sollte. Wer seinen echten Stundensatz kennt, bietet nicht mehr unter Preis an, weil er "günstig" klingen will.
2. Angebote mit Materialaufschlag und Risikopuffer kalkulieren
Einkaufspreise und Materialaufschläge werden einmalig hinterlegt. Bei jedem Angebot rechnet werkflow Materialkosten, Lohnkosten und einen einstellbaren Risikopuffer zusammen. Ändert sich der Lieferantenpreis, wird der Stamm einmal aktualisiert — alle zukünftigen Angebote rechnen automatisch korrekt.
Nachkalkulation und Deckungsbeitragsanalyse
3. Nachkalkulation: Soll-Ist-Vergleich nach jedem Auftrag
Nach Auftragsabschluss vergleicht werkflow kalkulierte Stunden und Materialmengen mit den tatsächlich erfassten. Abweichungen sind sofort sichtbar: Welche Auftragstypen werden regelmäßig unterschätzt? Wo entstehen Mehrkosten durch Nacharbeiten? Die Nachkalkulation ist das wichtigste Lernwerkzeug für präzisere Angebote.
4. Deckungsbeitrag pro Auftragsart und Kundengruppe
werkflow zeigt den Deckungsbeitrag pro Auftrag und aggregiert über Zeiträume. Welche Auftragsarten liefern die höchste Marge? Privataufträge oder Gewerbekunden? Wartungsverträge oder Einmalprojekte? Mit dieser Datenbasis kann ein Handwerksbetrieb gezielt akquirieren statt jeden Auftrag anzunehmen.
- Stundensatz: Kostendeckend berechnen inkl. aller Gemeinkosten
- Angebotskalkulation: Lohn + Material + Risikopuffer automatisch
- Nachkalkulation: Soll-Ist nach jedem Auftrag, Lerneffekt
- Deckungsbeitrag: Pro Auftrag, Kundengruppe und Auftragsart
Häufige Fragen
Wie berechnet werkflow den Stundensatz für einen Handwerksbetrieb?
werkflow unterstützt die Kalkulation des kostendeckenden Stundensatzes: Lohnkosten, Sozialabgaben, Gemeinkosten (Miete, Fahrzeug, Versicherung), Gewinnaufschlag und Auslastungsgrad fließen in die Berechnung ein. Das Ergebnis ist der Mindest-Stundensatz, unter dem kein Auftrag angenommen werden sollte. Viele Handwerksbetriebe unterschätzen ihren echten Stundensatz um 20-30 Prozent.
Kann werkflow die Nachkalkulation automatisch durchführen?
Ja. Nach Abschluss eines Auftrags vergleicht werkflow die kalkulierten Stunden und Materialmengen mit den tatsächlich erfassten. Abweichungen werden sofort sichtbar: Welcher Auftrag war profitabel? Wo wurden Stunden unterschätzt? Die Nachkalkulation zeigt über Zeit, welche Auftragsarten die höchsten Deckungsbeiträge liefern.
Wie hilft werkflow bei der Materialkalkulation für Handwerksangebote?
Materialmengen werden aus dem Aufmaß automatisch berechnet. Einkaufspreise und Aufschläge sind im System hinterlegt. werkflow kalkuliert Materialkosten pro Angebot und zeigt den Materialanteil am Gesamtumsatz. Preisänderungen bei Lieferanten können einmalig im Stamm aktualisiert werden — alle zukünftigen Angebote rechnen mit dem neuen Preis.
Zeigt werkflow den Deckungsbeitrag pro Auftrag und Kunden?
Ja. werkflow berechnet den Deckungsbeitrag I (Umsatz minus variable Kosten) und Deckungsbeitrag II (nach anteiligen Gemeinkosten) pro Auftrag. Über Zeiträume hinweg ist sichtbar, welche Kundengruppen und Auftragsarten die höchsten Deckungsbeiträge liefern. Das ermöglicht gezielte Akquisition statt blinder Wachstumsstrategie.
Was kostet werkflow für Handwerksbetriebe?
werkflow ist als monatliches Abonnement verfügbar. Die Preise richten sich nach Betriebsgröße und genutztem Funktionsumfang. Eine kostenlose Testphase ermöglicht den Einstieg ohne sofortige Vertragsbindung. DATEV-Export inklusive. Konkrete Konditionen sind auf der Preisseite oder im direkten Gespräch verfügbar.