Gerüstbau · Kalkulation & Angebotserstellung

Gerüstbau Kalkulation: Gerüstflächen berechnen und Standzeit richtig abrechnen

Fassadengerüst 200 m² Belagfläche, 3 Ebenen, Layher Allround, 6 Wochen Standzeit — wie viele Aufbaustunden, welcher Tagessatz, welcher Gesamtpreis inkl. 19 % MwSt? Gerüstbauer, die Standzeiten pauschal schätzen und Verlängerungen nicht nachkalkulieren, verlieren Marge bei jedem Projekt.

werkflow digitalisiert die Gerüstbau-Kalkulation: Gerüstfläche aus Maßen, Aufbau- und Abbaustunden automatisch berechnet, Standzeit-Tagespauschalen mit Verlängerungsoption, DGUV 215-010 Übergabeprotokoll als Kalkulationsposition — DATEV-Export am Monatsende.

Gerüstflächen und Systemgerüste kalkulieren

1. Gerüstfläche und Belagebenen

werkflow erfasst Gerüstflächen als m² Belagfläche (Länge × Breite) multipliziert mit der Anzahl der Belagebenen. Aufbaustunden werden daraus automatisch berechnet (Richtwert: 0,4-0,7 Stunden je m² Gerüstfläche für Aufbau, je nach Systemgerüst und Zugänglichkeit). Systemgerüst-Typen (Layher Allround, Hünnebeck Bosta, Peri Up) sind als Vorlagen mit Mietkosten je m²/Tag hinterlegt — Materialmiete wird als eigene Position ausgewiesen. Sondermontagen (Konsolgerüst, Hängegerüst) erscheinen als separate Kalkulationspositionen.

2. Standzeit-Tagespauschale und Materialmiete

Standzeit wird als Tages- oder Wochenpauschale abgerechnet: 0,50-1,20 € je m² Gerüstfläche und Tag, oder 3-7 €/m² und Woche. werkflow hinterlegt Start- und Enddatum — bei Verlängerung wird automatisch nachkalkuliert und ein Nachtrag erstellt. Schutzdächer (Wetterschutzdach, Fangdach), Seitenschutznetze und Konsolgerüste werden als Zusatzpositionen mit eigenem Tagessatz ausgewiesen. Gesamtstandzeit-Kosten erscheinen als transparente Aufschlüsselung im Angebot.

Aufbau, Abbau und DGUV-Nachweise

3. Aufbau/Abbau getrennt ausweisen

Aufbau und Abbau sind Einmalumsätze (Stunden × Stundensatz, einmalig fakturiert). Standzeit ist ein laufender Tagessatz (m² × €/Tag × Tage). werkflow erstellt ein Angebot mit drei klar getrennten Abschnitten: Aufbau als Einmalzahlung, Standzeit als voraussichtliche Dauer (Pauschale + Verlängerungsoption), Abbau als Einmalzahlung. Diese Trennung vermeidet Missverständnisse mit Bauherren und erleichtert die Zwischenrechnung bei langen Projekten.

4. DGUV 215-010 Prüfprotokoll und Sachkundiger

Nach BGV C22 / DGUV Vorschrift 38 muss ein Gerüst vor Übergabe durch einen Sachkundigen geprüft und ein Übergabeprotokoll erstellt werden. werkflow hinterlegt Prüfkosten (150-300 € je Prüfung) als eigene Kalkulationsposition und erstellt das Übergabeprotokoll digital. Prüfintervalle für längere Standzeiten (bei Gerüsten über 4 Wochen alle 4 Wochen) werden als automatische Erinnerung gesetzt. Die Sachkundigen-Dokumentation bleibt revisionssicher im System gespeichert.

  • Gerüstfläche automatisch: m² Belagfläche × Ebenen, Aufbaustunden-Richtwert 0,4-0,7 h/m² — werkflow rechnet automatisch
  • Systemgerüst-Vorlagen: Layher Allround, Hünnebeck Bosta, Peri Up mit Mietkosten je m²/Tag hinterlegt
  • Standzeit mit Verlängerung: Tages- oder Wochensatz, Nachkalkulation bei Verlängerung automatisch als Nachtrag
  • DGUV 215-010 Prüfkosten: Sachkundigen-Prüfung als eigene Kalkulationsposition, digitales Übergabeprotokoll
  • DATEV-Export: Aufbau, Standzeit und Abbau als strukturierte Positionen am Monatsende

Häufige Fragen

Wie kalkuliert werkflow Gerüstflächen und Systemgerüste?

Gerüstflächen werden in m² Belagfläche (Länge × Breite) multipliziert mit der Anzahl der Belagebenen erfasst. werkflow berechnet Aufbau- und Abbaustunden aus der Gerüstfläche automatisch (Richtwert: 0,4-0,7 Stunden je m² Gerüstfläche für Aufbau). Systemgerüst-Typ (Layher Allround, Hünnebeck Bosta, Peri Up) wird als Vorlage hinterlegt — Mietkosten je m²/Tag als eigene Position.

Wie berechnet werkflow Standzeit und Tagespauschalen?

Standzeit wird als Tages- oder Wochenpauschale abgerechnet: 0,50-1,20 € je m² Gerüstfläche und Tag, oder 3-7 €/m² und Woche. werkflow hinterlegt Start- und Enddatum — bei Verlängerung wird automatisch nachkalkuliert. Schutzdächer, Seitenschutznetze und Konsolgerüste werden als Zusatzpositionen ausgewiesen.

Wie trennt werkflow Aufbau, Abbau und laufende Standzeit in der Kalkulation?

Aufbau und Abbau sind Einmalumsätze (Stunden × Stundensatz, einmalig). Standzeit ist ein laufender Tagessatz (m² × €/Tag × Tage). werkflow erstellt ein Angebot mit drei Abschnitten: Aufbau (Einmalzahlung), Standzeit (voraussichtliche Dauer als Pauschale + Verlängerungsoption), Abbau (Einmalzahlung). Sonder­montagen (Konsolgerüst, Hängegerüst) als eigene Position.

Wie dokumentiert werkflow DGUV 215-010 Übergabeprotokolle in der Kalkulation?

Nach BGV C22 / DGUV Vorschrift 38 muss ein Gerüst vor Übergabe durch einen Sachkundigen geprüft werden (Übergabeprotokoll). werkflow hinterlegt Prüfkosten (150-300 €) als eigene Kalkulationsposition und erstellt das Übergabeprotokoll digital. Prüfintervalle (bei Gerüsten über 4 Wochen alle 4 Wochen) werden als Erinnerung gesetzt. DATEV-Export am Monatsende.

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