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Installateur Rapportzettel Vorlage Deutschland 2026
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Täglicher Rapportzettel (Stundenlohnzettel) für Installateur-Stundenlohnarbeiten in Deutschland: VOB/B §15, DVGW-Nachweise. Rohrmeter, Druckprüfzeiten und Stundenlohnarbeiten lückenlos dokumentieren.
Was der Rapportzettel enthält
1. Stammdaten
- Datum und Wochentag
- Baustelle: Adresse und Auftragsnummer
- Auftraggeber und Auftragnehmer
- Wetter (Temperatur, Niederschlag) bei Außenarbeiten
2. Personalnachweis
- Mitarbeitername und Qualifikation
- Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausenzeiten
- Nettostunden und Überstunden separat
- Rohrmeter je Werkstoff, Druckprüfdauer und DVGW-Prüfnachweis (G 600/TRGI bzw. TRWI) als Anhang
3. Tätigkeitsbeschreibung
- Leistung je Position aus dem Leistungsverzeichnis
- Fertiggestellte Mengen (m², lfd. m, Stück)
- Arbeitsfortschritt und offene Restleistungen
- Behinderungen und deren Ursachen
4. Materialverbrauch
- Material-Art und verbrauchte Menge
- Lieferscheinnummer als Referenz
- Abweichungen vom Angebot vermerken
- Materialrückgaben und Lagerbestand
5. Unterschrift & Stundenlohnarbeiten (VOB/B §15)
Bei Verträgen nach VOB/B ist Stundenlohnarbeit vor Beginn anzumelden (§15 Abs. 3). Die Stundenlohnzettel gehen täglich oder wöchentlich an den Auftraggeber - der muss sie binnen 6 Werktagen unterschrieben zurückgeben, sonst gelten sie als anerkannt. Bei reinen BGB-Verträgen ohne VOB/B fehlt diese Frist, dafür trägt der Handwerker die Beweislast für den Aufwand - eine zeitnahe Unterschrift bleibt auch hier der sicherste Weg.
- Tagesabschluss: Unterschrift Mitarbeiter
- Anmeldung vor Beginn, Vorlage täglich/wöchentlich, Rückgabe binnen 6 Werktagen (VOB/B §15 Abs. 3)
- Abrechnung spätestens alle 4 Wochen (VOB/B §15 Abs. 4)
- Stundenlohn aus SHK-Tarifvertrag (ZVSHK/IG Metall) oder Vertrag, zzgl. 19% MwSt
- §257 HGB/§147 AO: 8 Jahre Aufbewahrung für Buchungsbelege und Rechnungen
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Häufige Fragen
Was gehört auf einen Installateur Rapportzettel (Stundenlohnzettel) in Deutschland?
Datum, Baustelle, Mitarbeiternamen, Arbeitszeiten (Beginn, Ende, Pause), Tätigkeitsbeschreibung, verwendetes Material und Menge. Rohrmeter je Werkstoff, Druckprüfdauer sowie DVGW-Nachweise (G 600/TRGI bei Gas, TRWI bei Trinkwasser) als Anhang. Anmeldung der Stundenlohnarbeit vor Beginn, Unterschrift des Auftraggebers bei VOB/B-Verträgen.
Wie lange müssen Installateur-Rapportzettel in Deutschland aufbewahrt werden?
Nach §257 HGB und §147 AO gelten 8 Jahre Aufbewahrungspflicht für Buchungsbelege und Rechnungen, 6 Jahre für sonstige Handelsbriefe. Rapportzettel, die als Grundlage einer Stundenlohnrechnung dienen, fallen unter die 8-Jahres-Frist.
Muss der Auftraggeber Stundenlohnzettel unterschreiben?
Bei Verträgen nach VOB/B ja, mit konkreter Frist: § 15 Abs. 3 verpflichtet den Auftragnehmer, Stundenlohnarbeiten vor Beginn anzumelden und die Zettel täglich oder wöchentlich vorzulegen - der Auftraggeber muss sie binnen 6 Werktagen unterschrieben zurückgeben, sonst gelten sie als anerkannt. Bei reinen BGB-Verträgen ohne VOB/B-Vereinbarung gibt es diese Frist nicht, doch der Handwerker trägt dann die Beweislast für den behaupteten Aufwand - eine zeitnahe Unterschrift bleibt auch hier der sicherste Weg.
Was ist der Unterschied zwischen Rapportzettel und Stundennachweis in Deutschland?
Der Rapportzettel (Stundenlohnzettel) ist das tägliche Baudokument - er erfasst Stunden, Material und Tätigkeiten auf der Baustelle und ist bei VOB/B-Verträgen die Grundlage für die Vergütung von Stundenlohnarbeiten. Der Stundennachweis ist die formale monatliche Zusammenfassung für Lohnabrechnung und Rechnungsstellung.
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