Installateur · Stundensatz 2026
Installateur Stundensatz 2026: 60-130 €/h — Kalkulation für Deutschland
Der Installateur-Stundensatz in Deutschland liegt 2026 je nach Qualifikation, Betriebsgröße und Region zwischen 60 und 130 €/h netto (zzgl. 19 % MwSt.). Ausschlaggebend sind der SHK-Tarifvertrag, die Konzessionspflicht für Gas- und Wasserarbeiten sowie regionale Lohn- und Lebenshaltungskosten.
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Installateure kosten 2026 in Deutschland 60-130 €/h netto. Gesellen berechnen 50-70 €/h, Meisterbetriebe 70-130 €/h. Notdienst kostet 20-50 % Aufschlag. Bayern und Baden-Württemberg liegen bei 90-130 €/h, Mecklenburg-Vorpommern bei 60-80 €/h.
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Stundensatz-Richtwerte für Installateure 2026
| Qualifikation / Betrieb | Stundensatz netto | Typische Einsätze |
|---|---|---|
| Installateur-Geselle | 50 – 70 €/h | Reparaturen, Wartung, Standardmontage |
| Installateur-Meister | 70 – 130 €/h | Bad-/Heizungssanierung, Abnahmen, Projektleitung |
| Notdienst / Wochenende | +20 – 50 % | Rohrbruch, Heizungsausfall außerhalb der Geschäftszeiten |
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So berechnen Sie den Installateur-Stundensatz richtig
- SHK-Tarifvertrag als Lohnbasis: Der Lohntarifvertrag SHK-Handwerk (ZVSHK / IG Metall) wird regional verhandelt - der Ecklohn lag in Nordrhein-Westfalen zum 1. März 2026 bei 21,98 €/h, bundesweit reicht die Spanne von 15,18 bis 22,35 €/h.
- Faustregel Verrechnungssatz: Nettolohn des Monteurs × Faktor 2,8 bis 3,5 ergibt den Stundenverrechnungssatz - darin stecken Lohnnebenkosten (ca. 22 % Arbeitgeberanteil), Fahrzeug, Werkzeug und Gemeinkosten.
- DVGW-Zulassung für Gas und Wasser: Eintragung ins Installateurverzeichnis des Netzbetreibers nach § 13 NDAV und § 12 AVBWasserV, nachgewiesen über TRGI- und TRWI-Sachkunde - Konzessionskosten und Weiterbildung auf den Stundensatz umlegen.
- Notdienst und Wochenendarbeit: 20-50 % Aufschlag auf den Grundstundensatz sind marktüblich, bei manchen Betrieben am Wochenende bis zu 100 % auf Stundensatz und Anfahrt.
- Regionale Lohnkosten: Ballungsräume wie München, Hamburg oder Stuttgart liegen 15-25 % über dem Bundesdurchschnitt - Bayern und Baden-Württemberg führen mit 90-130 €/h.
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Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Installateur pro Stunde in Deutschland 2026?
Ein Installateur-Geselle berechnet 50-70 €/h netto, ein Meisterbetrieb 70-130 €/h netto. Solo-Selbstständige liegen bei 75-95 €/h, größere SHK-Betriebe mit 24h-Service bei 95-130 €/h. Bayern und Baden-Württemberg liegen mit 90-130 €/h deutlich über Mecklenburg-Vorpommern mit 60-80 €/h.
Welcher Tarifvertrag gilt für Installateure im SHK-Handwerk?
Grundlage ist der Lohntarifvertrag SHK-Handwerk zwischen dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der IG Metall - regional unterschiedlich verhandelt. In Nordrhein-Westfalen liegt der tarifliche Ecklohn seit 1. März 2026 bei 21,98 €/h, bundesweit reicht die Spanne der Ecklöhne von 15,18 bis 22,35 €/h (Lohn, nicht der Kunden-Verrechnungssatz).
Wie berechnet ein SHK-Betrieb seinen Stundenverrechnungssatz?
Faustregel: Nettolohn des Monteurs mal Faktor 2,8 bis 3,5 ergibt den Verrechnungssatz. Ein Geselle mit rund 20 €/h Nettolohn kostet den Betrieb mit Lohnnebenkosten (ca. 22 % Arbeitgeberanteil), Fahrzeug, Werkzeug, Konzessionen und Gemeinkosten real 75-90 €/h - das untere Ende marktüblicher Preise. Angebote deutlich unter 60-65 €/h sind ein Warnsignal für fehlende Qualifikation oder Schwarzarbeit.
Braucht ein Installateur in Deutschland eine Zulassung für Gas- und Wasserarbeiten?
Ja. Nach § 13 Abs. 2 NDAV (Gas) und § 12 Abs. 2 AVBWasserV (Wasser) dürfen Installationsarbeiten am Gas- und Trinkwassernetz nur durch Betriebe erfolgen, die im Installateurverzeichnis des jeweiligen Netzbetreibers eingetragen sind. Die fachliche Eignung wird über DVGW-Regelwerke wie die TRGI (Gas) und die TRWI (Trinkwasser) nachgewiesen - koordiniert vom BDEW gemeinsam mit ZVSHK und DVGW.
Wie hoch ist der Notdienst-Aufschlag bei Installateuren?
Notfalleinsätze wie Rohrbruch oder Heizungsausfall außerhalb der Geschäftszeiten kosten laut Markterhebungen 20-50 % Aufschlag auf den Grundstundensatz, teils zzgl. Anfahrtspauschale (20-40 €). Wochenend- und Feiertagseinsätze liegen bei manchen Betrieben bei bis zu +100 % auf Stundensatz und Anfahrt.
Kann ich Installateurarbeiten steuerlich absetzen (Handwerkerbonus)?
Ja. Nach §35a EStG können Privatpersonen 20 % der Lohnkosten für Installateurarbeiten im eigenen Haushalt direkt von der Steuerschuld abziehen - maximal 1.200 € Steuervorteil pro Jahr (bei 6.000 € Lohnanteil). Reine Materialkosten (Rohre, Armaturen, Heizkessel) sind nicht absetzbar, die Rechnung muss per Überweisung bezahlt werden - Barzahlung schließt die Förderung aus.
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