Elektriker · PV-Kalkulation

Photovoltaik Kalkulation: PV-Anlage und Speicher korrekt berechnen

Eine PV-Kalkulation umfasst weit mehr als Module und Wechselrichter: Gerüst, DC-Verkabelung, DGUV V3-Messung, Netzbetreiber-Anmeldung und 0%-MwSt-Regelung. werkflow rechnet alle Positionen aus dem Produktkatalog zusammen — PV-Angebote in Minuten statt Stunden.

PV-Kalkulation Positionen: Kalkulationsbasis und werkflow-Lösung

PositionKalkulationsbasiswerkflow-Lösung
ModuleStückzahl × EinkaufspreisProduktkatalog mit Materialaufschlag
WechselrichterModell × ListenpreisKatalog Fronius, SMA, Kostal
BatteriekWh-Kapazität × EinkaufspreisSeparat als Auftragsposition
DC-KabelLaufmeter × €/mLaufmeter-Position im Angebot
AC-KabelLaufmeter × €/mLaufmeter-Position im Angebot
GerüstPauschale oder Laufmeter TraufeBeide Varianten wählbar
MontageStunden × StundensatzSeparat von Material
DGUV V3MesspauschaleStandardposition hinterlegt
Netzbetreiber-AnmeldungAufwand in StundenEigene Auftragsposition

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Häufig gestellte Fragen

Wie kalkuliere ich Materialaufschläge für Module und Wechselrichter richtig?

Module und Wechselrichter unterliegen starken Preisschwankungen — der Einkaufspreis ist selten stabil. werkflow hinterlegt Einkaufspreise im Produktkatalog und berechnet den Verkaufspreis automatisch mit einem hinterlegten Materialaufschlag (z.B. 25 %). Bei Preisänderungen reicht eine Aktualisierung im Katalog — alle Angebote rechnen danach mit dem neuen Einkaufspreis.

Wann kalkuliere ich Gerüst pauschal, wann nach Laufmeter?

Einfache Steildächer mit Standardtraufe werden oft pauschal kalkuliert (z.B. 600 € Gerüstpauschale). Komplexe Objekte mit mehreren Gebäudeseiten, großer Traufenlänge oder Besonderheiten (Gauben, Mansarden) rechnen nach Laufmeter Traufe (z.B. 18 €/m). werkflow erlaubt beide Varianten als Auftragsposition — Gerüst pauschal oder Gerüst × Laufmeter.

Wie funktioniert die 0%-MwSt-Regelung nach §12 Abs. 3 UStG seit 01.01.2023?

Seit 01.01.2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden und öffentlichen Gebäuden der Nullsteuersatz (0 % MwSt) auf Lieferung und Montage. Das bedeutet: Handwerksbetrieb stellt ohne MwSt aus, der Kunde zahlt netto. Ab 30 kWp gilt der reguläre Steuersatz (19 %). werkflow unterscheidet beide Fälle und weist im Angebot und der Rechnung automatisch die korrekte MwSt-Position aus.

Wie funktioniert die Nachkalkulation: Soll-Ertrag vs. tatsächliche kWp-Leistung?

Nach Inbetriebnahme prüfen gute PV-Betriebe, ob die Anlage den kalkulierten Jahresertrag (kWh) erreicht. werkflow hinterlegt die Soll-kWh-Jahresproduktion pro Anlage (berechnet aus kWp × Volllaststunden Standort). Bei Wartungsbesuchen vergleicht der Techniker den aktuellen Ertrag aus dem Wechselrichter-Display mit dem Soll-Wert und dokumentiert Abweichungen im Wartungsprotokoll.

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