Schreiner · Zeiterfassung Deutschland 2026
Schreiner Zeiterfassung Deutschland: Stunden digital erfassen
Das Bundesarbeitsgericht hat am 13.09.2022 entschieden, dass Arbeitgeber die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten erfassen müssen - für Werkstatt und Montage bei Schreinereien gleichermaßen; § 16 Abs. 2 ArbZG verlangt zusätzlich die Aufzeichnung von Arbeitszeit über 8 Stunden hinaus. Anders als in Österreich gibt es keinen bundeseinheitlichen Kollektivvertrag - Zuschläge und Montagezulagen werden regional über den Tarifvertrag für das Tischlerhandwerk verhandelt. werkflow erfasst beide Tätigkeitsbereiche per WhatsApp und ordnet sie dem richtigen Auftrag zu.
Wie funktioniert Schreiner-Zeiterfassung mit werkflow?
Geselle meldet per WhatsApp
"Starte Küchenmontage Müller, München." / "Fertig, Abfahrt 17:15." - Werkstatt oder Montage in einer Meldung.
Werkstatt/Montage automatisch trennen
werkflow unterscheidet Werkstattzeiten und Außenmontagen - Montagezulagen nach dem jeweils geltenden Tarifvertrag automatisch zugeordnet.
Überstunden korrekt ausweisen
Zuschläge nach dem regional geltenden Tarifvertrag für das Tischlerhandwerk automatisch berechnet und im Stundennachweis ausgewiesen.
Export DATEV/Lexware
Wöchentlicher, ArbZG-konformer Stundenzettel, sofort archiviert, im Format Ihres Steuerbüros.
Was gilt für Schreinerbetriebe in Deutschland?
Der Tarifvertrag für das Tischlerhandwerk (u.a. über die IG BAU) regelt in Deutschland regional verhandelte Vergütungskomponenten, die in der Zeiterfassung abgebildet sein müssen - anders als in Österreich gibt es keinen bundeseinheitlichen Kollektivvertrag:
- Werkstatt vs. Montage: Unterschiedliche Lohngruppen und Montagezulagen je nach Tarifgebiet und Einsatzort - Trennung in der Zeiterfassung ist Voraussetzung für korrekte Lohnabrechnung
- Überstunden: Zuschläge werden regional über den Tarifvertrag für das Tischlerhandwerk verhandelt, nicht bundeseinheitlich wie in Österreich - ohne lückenlose Zeiterfassung nicht nachweisbar
- Verpflegungspauschale: Bei Montageeinsätzen außerhalb der Werkstatt - § 9 Abs. 4a EStG sieht eine gestaffelte, steuerfreie Auswärtstätigkeits-Pauschale vor, getrennte Ausweisung der Auswärtstage erforderlich
- § 16 Abs. 2 ArbZG / BAG-Beschluss 13.09.2022: Aufzeichnungspflicht für Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit aller Beschäftigten, Aufbewahrung mindestens 2 Jahre
- Kurzarbeitergeld-Meldung: Bei saisonalen Schwankungen im Tischlerhandwerk - Zeiterfassung ist Nachweis für Anträge bei der Bundesagentur für Arbeit
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Mehr zur Handwerk-ZeiterfassungHäufige Fragen
Muss ich Werkstattzeiten und Montagezeiten getrennt erfassen?
Das ArbZG schreibt keine Trennung vor, aber der Tarifvertrag für das Tischlerhandwerk macht sie sinnvoll: Montagezulagen und die Verpflegungspauschale für Auswärtstätigkeit nach § 9 Abs. 4a EStG gelten nur für Arbeiten außerhalb der Werkstatt. Damit das Steuerbüro die Lohnabrechnung korrekt durchführen kann, sollten Werkstatt- und Montagezeiten getrennt ausgewiesen werden. werkflow ermöglicht diese Unterscheidung per Meldung.
Wie rechne ich Überstunden bei einer Schreinerei ab?
Anders als in Österreich gibt es in Deutschland keinen bundeseinheitlichen Kollektivvertrag - Überstundenzuschläge werden regional über den Tarifvertrag für das Tischlerhandwerk (u.a. IG BAU) verhandelt. Voraussetzung für die korrekte Abrechnung ist in jedem Fall eine lückenlose Zeiterfassung mit Beginn und Ende jedes Arbeitstages, wie es das Bundesarbeitsgericht seit dem Beschluss vom 13.09.2022 verlangt. werkflow weist Überstunden automatisch aus.
Was gilt bei Schreinern für Bereitschaftsdienst oder Notdienst?
Schreiner leisten in der Regel keinen gesetzlichen Bereitschaftsdienst. Ausnahme: Montagearbeiten mit vereinbarter Rufbereitschaft für Kunden (z.B. Küchenmontage). Solche Zeiten sind nach dem ArbZG zu erfassen und nach dem jeweils geltenden Tarifvertrag zu vergüten, sobald tatsächlich Arbeit geleistet wird.
Kann werkflow Aufmaß- und Planungszeiten miterfassen?
Ja. werkflow erfasst alle Zeiten, die der Schreinermeister oder Geselle als arbeitszeitpflichtig meldet - also auch Aufmaß beim Kunden, Planungsgespräche und Abnahmen. Diese Zeiten können dem jeweiligen Auftrag zugeordnet werden, was auch die Nachkalkulation erleichtert.