Heizungsbauer · Stundenzettel Vorlage

Heizungsbauer Stundenzettel Vorlage: MiLoG § 17 + TV SHK — alle Pflichtfelder für den Heizungsbau

SHK- und Heizungsbauunternehmen haben durch GEG-Nachweispflichten und BAFA-Förderanträge besonders anspruchsvolle Anforderungen an die Zeiterfassung. MiLoG § 17 und TV SHK schreiben Beginn, Pausenzeit und Nettostunden vor — zusätzlich müssen kW-Nennleistung, Inbetriebnahmeprotokoll-Referenz (DVGW G 600), GEG-Effizienzklasse, BAFA-Referenznummer und Druckprüfprotokoll-Nr. als Pflichtfelder dokumentiert werden.

Heizungsbauer Stundenzettel Vorlage: alle Pflichtfelder

Block 1 — Header: Identifikationsfelder (4 Felder)

  • Firma / Betrieb: vollständiger Name des SHK- oder Heizungsbauunternehmens
  • Datum: Arbeitstag (TT.MM.JJJJ)
  • Baustelle / Auftragsnummer: Projektbezeichnung + interne Auftragsnummer (für Nachkalkulation, DATEV-Kostenstelle und BAFA-Nachweis)
  • Mitarbeiter: Vor- und Nachname (Pflicht nach MiLoG § 17 Abs. 1)

Block 2 — Zeiterfassung: MiLoG-Pflichtfelder (4 Felder)

  • Arbeitsbeginn: Uhrzeit (HH:MM) — Pflicht MiLoG § 17
  • Arbeitsende: Uhrzeit (HH:MM) — Pflicht MiLoG § 17
  • Pausenzeit: Dauer in Minuten (Pflicht ArbZG § 4: mind. 30 Min. bei >6h, mind. 45 Min. bei >9h)
  • Nettostunden: Arbeitsstunden nach Abzug der Pausen; Notdienst/Bereitschaft gesondert ausweisen (TV SHK)

Block 3 — Heizungsbauer-spezifische Felder (6 Felder)

  • Anlagentyp: Wärmepumpe / Gasheizung / Pelletheizung / Fernwärme — genaue Typenbezeichnung für GEG-Nachweis und Gewährleistungsakte
  • Nennwärmeleistung kW: Pflichtfeld für DVGW G 600-Anlagendokumentation und BAFA-Fördernachweis (BEG)
  • GEG-Effizienzklasse: z.B. Wärmepumpe A+/A++ — Pflicht nach GEG § 71; BAFA prüft dieses Feld bei Förderanträgen
  • BAFA-Referenznummer: eindeutige Förderantrags-ID — muss auf jedem Projektdokument erscheinen (BEG-Richtlinie)
  • Inbetriebnahmeprotokoll-Referenz: Protokollnummer nach DVGW G 600 — belegt die fachgerechte Inbetriebnahme und ist Grundlage für Gewährleistung nach BGB § 634
  • Druckprüfprotokoll-Nr.: Ergebnis der hydraulischen Druckprüfung — Pflichtnachweis für dichte Heizkreise vor Übergabe

Block 4 — Tätigkeitsbeschreibung (2 Felder)

  • Durchgeführte Arbeiten: Freitextfeld — genaue Beschreibung (z.B. "Wärmepumpe 12 kW montiert, Heizkreisverteiler angeschlossen, Inbetriebnahme durchgeführt")
  • Besonderheiten / Behinderungen: Abweichungen vom Plan, Nachtragspotenzial, Befunde aus Druckprüfung

Block 5 — Rechtliche Pflichtfelder (3 Felder)

  • Unterschrift Mitarbeiter: handschriftlich oder qualifizierte elektronische Signatur (QES nach eIDAS)
  • Unterschrift Vorgesetzter / Meister: Gegenzeichnung — wichtig für BG ETEM-Beitragsnachweis und Lohnprüfungen nach MiLoG
  • Unterschrift Auftraggeber / Bauherr: Bestätigung der abgeschlossenen Montage für Regieabrechnung und BAFA-Fachunternehmerbestätigung

Vom Stundenzettel zur digitalen Heizungsbauer Zeiterfassung

werkflow ersetzt den Papierstundenzettel durch digitale Erfassung — MiLoG-konform, mit kW-Leistungsfeld, BAFA-Referenznummer, GEG-Effizienzklasse und Inbetriebnahmeprotokoll-Verknüpfung auf Knopfdruck. DATEV-Export am Monatsende, BG ETEM-taugliche Nachweise und Aufbewahrung 2 Jahre inklusive.

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Häufige Fragen

Was schreibt MiLoG § 17 für Heizungsbauer- und SHK-Betriebe vor?

MiLoG § 17 verpflichtet SHK-Betriebe, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufzuzeichnen — spätestens bis zum Ende des 7. auf den Arbeitstag folgenden Kalendertags. Aufbewahrungspflicht 2 Jahre. Besonderheit: Der Tarifvertrag SHK schreibt Bereitschaftszeiten (Notdienst) gesondert vor. BG ETEM ist zuständige Berufsgenossenschaft — Arbeitsstunden-Meldungen sind Grundlage für den BG-Beitrag. Anlagen mit GEG-Effizienzklassenpflicht erfordern zusätzlich eine BAFA-Referenznummer auf dem Stundenzettel, um die Förderfähigkeit nachzuweisen.

Warum muss die kW-Leistung und Inbetriebnahme-Protokoll-Referenz im Stundenzettel stehen?

Die DVGW G 600-Anlagendokumentation verlangt, dass jede Heizungsanlage mit ihrer Nennwärmeleistung (kW) dokumentiert wird. Das Inbetriebnahmeprotokoll (DVGW-konforme Prüfung durch den Fachbetrieb) muss mit einer Protokollnummer referenziert werden — es ist die Grundlage für den BAFA-Fördernachweis im Rahmen des BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude). Ohne diese Referenz auf dem Stundenzettel fehlt der Lückennachweis zwischen Montagezeit und Abnahmedokument. Außerdem belegt die kW-Angabe die Gewährleistungspflicht des Fachbetriebs nach BGB § 634.

Wie dokumentiere ich GEG und BEG-Förderung (BAFA) im Heizungsbauer Stundenzettel?

GEG § 71 schreibt vor, dass nur Anlagen mit bestimmten Effizienzklassen (z.B. Wärmepumpe A+/A++) eingebaut werden dürfen. Der Stundenzettel trägt die GEG-Effizienzklasse des eingebauten Geräts sowie die BAFA-Referenznummer als Pflichtfeld — diese Nummer muss auf jedem Dokument der Projektmappe erscheinen. Die Fachunternehmerbestätigung nach BEG ist als separate Beilage auszustellen, wird aber durch den Stundenzettel zeitlich belegt (Montagedatum = Grundlage für die Förderantragsfrist). Druckprüfprotokoll-Nummer und Heizkreis-Einstellung gehören als ergänzende Felder in Block 3.

Kann ich den Heizungsbauer Stundenzettel digital erfassen und DATEV-kompatibel exportieren?

Ja — werkflow erfasst Heizungsbauer-Stundennachweise digital auf der Baustelle, dokumentiert kW-Leistung, BAFA-Referenznummer, GEG-Effizienzklasse und Inbetriebnahmeprotokoll-Referenz automatisch und exportiert am Monatsende alle Stundenzettel im DATEV-Format. GEG-konforme Dokumentation, MiLoG-konforme Aufbewahrung 2 Jahre und BG ETEM-taugliche Stundennachweise sind inklusive.

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