Heizungsbauer · Stundenzettel Vorlage Österreich
Heizungsbauer Stundenzettel Vorlage Österreich: AVRAG § 26i + KollV Installateure - alle Pflichtfelder
Österreichische Heizungs- und Installationsbetriebe unterliegen AVRAG § 26i und dem Kollektivvertrag Gas- und Wasserleitungsinstallateure/Heizungsbauer (WKO). Pflicht: Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Nettostunden täglich - zusätzlich kW-Nennleistung, Klimabonus-Referenznummer (Klimaschutzpaket AT), OIB-Richtlinie 6-Effizienzklasse und ÖNORM H 5195-Protokoll-Referenz als Pflichtfelder.
Österreichische Heizungsbauer Stundenzettel Vorlage: alle Pflichtfelder
Block 1 - Header: Identifikationsfelder (4 Felder)
- Firma / Betrieb: vollständiger Name des Heizungs- oder Installationsunternehmens
- Datum: Arbeitstag (TT.MM.JJJJ)
- Baustelle / Auftragsnummer: Projektbezeichnung + interne Auftragsnummer (für Nachkalkulation, BMD-Kostenstelle und Klimabonus-Nachweis)
- Mitarbeiter: Vor- und Nachname (Pflicht nach AVRAG § 26i)
Block 2 - Zeiterfassung: AVRAG-Pflichtfelder (4 Felder)
- Arbeitsbeginn: Uhrzeit (HH:MM) - Pflicht AVRAG § 26i
- Arbeitsende: Uhrzeit (HH:MM) - Pflicht AVRAG § 26i
- Pausenzeit: Dauer in Minuten (AZG § 11: mind. 30 Min. bei >6h Arbeitszeit)
- Nettostunden: Normalstunden + Überstunden getrennt (KollV Gas-/Wasserleitungsinstallateure: Überstundenzuschlag 50%); Bereitschaft gesondert ausweisen
Block 3 - Heizungsbauer-spezifische Felder (6 Felder)
- Anlagentyp: Wärmepumpe / Gasheizung / Pelletheizung / Fernwärme - genaue Typenbezeichnung für OIB-RL 6-Nachweis und Gewährleistungsakte
- Nennwärmeleistung kW: Pflichtfeld für Anlagendokumentation und Klimabonus-Fördernachweis (Klimaschutzpaket AT)
- OIB-Richtlinie 6-Effizienzklasse: z.B. Wärmepumpe A++ - Pflicht für Förderanträge und Energieausweis-Grundlage
- Klimabonus-Referenznummer: eindeutige Förderantrags-ID (Klimaschutzpaket AT) - muss auf jedem Projektdokument erscheinen
- ÖNORM H 5195-Protokoll-Referenz: Nachweis der hydraulischen Heizungsabstimmung - Pflicht für Übergabe an Bauherrn
- Druckprüfprotokoll-Nr.: Ergebnis der Druckprüfung - Pflichtnachweis für dichte Heizkreise vor Übergabe
Block 4 - Tätigkeitsbeschreibung (2 Felder)
- Durchgeführte Arbeiten: Freitextfeld - genaue Beschreibung (z.B. "Wärmepumpe 12 kW montiert, Heizkreisverteiler angeschlossen, ÖNORM H 5195-Einregulierung durchgeführt")
- Besonderheiten / Behinderungen: Abweichungen vom Plan, Nachtragspotenzial, Befunde aus Druckprüfung
Block 5 - Rechtliche Pflichtfelder (3 Felder)
- Unterschrift Mitarbeiter: handschriftlich oder qualifizierte elektronische Signatur nach SigG/eIDAS
- Unterschrift Vorgesetzter / Meister: Gegenzeichnung - wichtig für ÖGK-Beitragsnachweis und Arbeitsinspektorat-Kontrollen nach ArbIG
- Unterschrift Auftraggeber / Bauherr: Bestätigung für Regieabrechnung und Klimabonus-Fachunternehmerbestätigung
Vom Stundenzettel zur digitalen Heizungsbauer Zeiterfassung in Österreich
werkflow kennt alle österreichischen Anforderungen - AVRAG § 26i, KollV Gas-/Wasserleitungsinstallateure, Klimabonus-Referenzfeld und BMD/RZL-Export. kW-Leistung, ÖNORM H 5195-Protokollreferenz und Klimabonus-Nummer digital erfassen, Fachunternehmerbestätigung automatisch vorbelegen. Aufbewahrung 7 Jahre inklusive.
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Häufige Fragen
Was schreibt AVRAG § 26i für Heizungsinstallateure in Österreich vor?
AVRAG § 26i verpflichtet österreichische Heizungs- und Installationsbetriebe, Beginn und Ende der täglichen Normalarbeitszeit sowie Überstunden aufzuzeichnen. Aufbewahrungspflicht 7 Jahre. Der Kollektivvertrag Gas- und Wasserleitungsinstallateure/Heizungsbauer (WKO) schreibt Bereitschaftszeiten gesondert vor. ÖGK ist zuständige Krankenkasse - die Stundenaufzeichnung bildet die Beitragsgrundlage. Für Anlagen mit Klimabonus-Förderung muss die Klimabonus-Referenznummer (Klimaschutzpaket AT) auf dem Stundenzettel vermerkt sein.
Warum muss die kW-Leistung und ÖNORM H 5195-Referenz im Stundenzettel stehen?
ÖNORM H 5195 regelt die hydraulische Heizungsabstimmung - der Nachweis der Heizkreis-Einregulierung ist Voraussetzung für die Übergabe an den Bauherrn. Die Nennwärmeleistung (kW) des eingebauten Geräts ist Pflichtfeld der Anlagendokumentation und Grundlage für den Klimabonus-Förderantrag (Klimaschutzpaket AT). OIB-Richtlinie 6 (Energieeinsparung und Wärmeschutz) schreibt für förderfähige Anlagen eine vollständige Energieausweis-Grundlage vor - die kW-Angabe auf dem Stundenzettel ist der erste Beleg der Anlageninformation.
Wie dokumentiere ich den österreichischen Klimabonus im Heizungsbauer Stundenzettel?
Der Klimabonus (Klimaschutzpaket AT) erfordert, dass die Klimabonus-Referenznummer auf allen Projektdokumenten erscheint - inklusive Stundenzettel. Der Stundenzettel belegt den Montage-Zeitpunkt, der für die Antragsfrist entscheidend ist. Die OIB-Richtlinie 6-Energieeffizienzklasse des eingebauten Geräts (z.B. Wärmepumpe Klasse A++) und das Prüfprotokoll nach ÖNORM H 5195 sind als ergänzende Felder in Block 3 einzutragen. Die Fachunternehmerbestätigung (Pflicht für Klimabonus) wird als Beilage ausgestellt, ist aber über das Montagedatum des Stundenzettels zeitlich verankerbar.
Kann ich den österreichischen Heizungsbauer Stundenzettel digital erfassen und BMD/RZL-kompatibel exportieren?
Ja - werkflow erfasst Heizungsbauer-Stundennachweise digital, dokumentiert kW-Leistung, Klimabonus-Referenznummer, OIB-RL 6-Effizienzklasse und ÖNORM H 5195-Protokollreferenz automatisch und exportiert im BMD/RZL-Format. AVRAG-konforme Aufbewahrung 7 Jahre, ÖGK-taugliche Stundennachweise und KollV-konforme Überstundenausweisung sind inklusive.