Kältetechnik · Inbetriebnahme & Vakuumtest Deutschland
Kälteanlage Inbetriebnahmeprotokoll Deutschland: Vakuumtest, Betriebsdrücke und DIN EN 378
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Klimaanlage montiert, Kältemittel eingefüllt, keine Dichtheitsprüfung nach DIN EN 378-2 dokumentiert - nach 6 Monaten Verdichterschaden durch Feuchtigkeit im System. Ohne Inbetriebnahmeprotokoll kein Nachweis der fachgerechten Installation und keine Herstellergarantie.
werkflow digitalisiert das Inbetriebnahmeprotokoll nach DIN EN 378-2: Vakuumtest und Dichtheitsprüfung dokumentieren, Kältemittel- Erstbefüllung erfassen, Betriebsdrücke und Temperaturen protokollieren, Elektro-Erstprüfung nach VDE 0100-600 erfassen, Kundenunterschrift per Touchscreen, PDF sofort per E-Mail versenden.
Inbetriebnahmeprotokoll Kälteanlage digital: die deutsche Rechtsgrundlage
1. Vakuumtest, Dichtheitsprüfung und Kältemittel-Erstbefüllung
DIN EN 378-2 (Kälteanlagen und Wärmepumpen - Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen) schreibt vor der Inbetriebnahme eine Druckfestigkeitsprüfung mit Stickstoff und eine erste Dichtheitsprüfung des gesamten Kältekreises vor - unabhängig von den turnusmäßigen Dichtheitsprüfungspflichten der EU-F-Gase-VO (EU) 2024/573, national konkretisiert durch die Chemikalien- Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV). Der ausführende Techniker braucht dafür eine Sachkundebescheinigung nach §6 Abs. 1 ChemKlimaschutzV (Kategorie A1, B oder C - alte Kategorie-I-Bescheinigungen nach der Vorgänger-EU-VO 2015/2067 bleiben bis 12.03.2029 gültig). werkflow dokumentiert den Vakuumtest: Vakuumpumpe (Hersteller, Modell), Enddruck (mbar - Soll < 0,5 mbar), Haltedauer (min. 30 Minuten), Druckanstieg nach Absperren. Bei bestandenem Test wird die Kältemittel-Erstbefüllung freigegeben: Kältemitteltyp (aus Herstellervorgabe), Füllmenge (kg), Flaschennummer (Chargenrückverfolgung). Die Befüllung wird automatisch im Kältemittel-Logbuch verbucht.
2. Betriebsdrücke, Temperaturen und Elektro-Erstprüfung
Nach der Befüllung erfasst werkflow die Betriebswerte: Saugdruck (Bar), Hochdruck (Bar), Verdampfungstemperatur (°C), Kondensationstemperatur (°C), Überhitzung (°C - Soll 5-8 K), Unterkühlung (°C - Soll 3-5 K), Stromaufnahme Verdichter (A - Soll lt. Typenschild). werkflow vergleicht Ist- mit Sollwerten und markiert Abweichungen. Sicherheitseinrichtungen werden geprüft: Hochdruckpressostat, Niederdruckpressostat, Öldruckschalter. Der Stromanschluss von Verdichter und Steuerung ist eine elektrische Anlage im Sinn von DIN VDE 0100-600 (Errichten von Niederspannungsanlagen - Prüfungen) - vor der ersten Inbetriebnahme ist eine Erstprüfung Pflicht (Isolationswiderstand, Schutzleiter-Durchgängigkeit). werkflow erfasst das Ergebnis als eigenen Block im Protokoll.
Übergabe und Archivierung
3. Kundenunterschrift und Garantienachweis
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme zeigt werkflow dem Auftraggeber das vollständige Protokoll: Vakuumtest und Dichtheitsprüfung nach DIN EN 378-2 bestanden, Elektro-Erstprüfung nach VDE 0100-600, Kältemittelbefüllung, alle Betriebswerte im Sollbereich. Der Auftraggeber unterschreibt digital per Touchscreen - bei einer fest eingebauten Anlage als Bauwerksleistung beginnt mit dem Abnahmedatum die fünfjährige Gewährleistungsfrist nach §634a Abs. 1 Nr. 2 BGB (bzw. die vertraglich vereinbarte Frist nach VOB/B §13, falls die VOB/B ausdrücklich vereinbart wurde). Das Inbetriebnahmeprotokoll dient als Nachweis für die Herstellergarantie (Daikin, Mitsubishi, Toshiba). PDF sofort per E-Mail an Auftraggeber.
4. Wartungsplanung und DATEV/Lexware-Export
Aus dem Inbetriebnahmeprotokoll erstellt werkflow den Wartungsplan: erste turnusmäßige Dichtheitsprüfung nach EU-F-Gase-VO (EU) 2024/573 und ChemKlimaschutzV (Prüfintervall nach CO2-Äquivalent), Filterwechsel, Kondensatorreinigung. Die Inbetriebnahme-Werte dienen als Referenz für spätere Wartungsmessungen. DATEV/Lexware-Export am Monatsende für alle Installations- und Inbetriebnahme-Rechnungen des deutschen Steuerberaters. Für die Lohnkalkulation relevant, nicht für den Protokollinhalt selbst: der regional verhandelte Tarifvertrag Kälteanlagenbauer-Handwerk (IG Metall mit den Landesinnungen Kälte-Klimatechnik).
- DIN EN 378-2: Druckfestigkeitsprüfung, Dichtheitsprüfung, Funktionsprüfung Sicherheitseinrichtungen
- Erstbefüllung: Kältemitteltyp, Menge, Chargenrückverfolgung, Sachkundebescheinigung ChemKlimaschutzV
- VDE 0100-600: Elektro-Erstprüfung, Isolations- und Schutzleiterwiderstand
- §634a BGB: 5 Jahre Gewährleistung bei Bauwerksleistungen ab Abnahmedatum
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Häufige Fragen
Was muss bei der Inbetriebnahme einer Kälteanlage in Deutschland dokumentiert werden?
Nach DIN EN 378-2 (Kälteanlagen und Wärmepumpen - Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen) gehören vor der Inbetriebnahme dazu: Druckfestigkeitsprüfung mit Stickstoff, Vakuumtest (Enddruck in mbar, Haltedauer), erste Dichtheitsprüfung, Kältemittel-Erstbefüllung (Typ, Menge kg), Betriebsdrücke (Saugdruck, Hochdruck in Bar), Temperaturen (Verdampfung, Kondensation, Überhitzung, Unterkühlung), Stromaufnahme Verdichter und Funktionsprüfung der Sicherheitseinrichtungen. Der ausführende Techniker braucht dafür eine Sachkundebescheinigung nach ChemKlimaschutzV (Kategorie A1, B oder C). werkflow führt durch alle Prüfschritte.
Warum ist die Dichtheitsprüfung vor der Kältemittelbefüllung nach DIN EN 378-2 vorgeschrieben?
DIN EN 378-2 verlangt vor jeder Inbetriebnahme eine Druckfestigkeitsprüfung und eine erste Dichtheitsprüfung des gesamten Kältekreises - unabhängig von den turnusmäßigen Dichtheitsprüfungspflichten der EU-F-Gase-VO (EU) 2024/573, die deutsche ChemKlimaschutzV setzt sie national um. werkflow dokumentiert beide getrennt: Erstprüfung vor Inbetriebnahme (Vakuumtest Soll ≤ 0,5 mbar, Haltedauer mindestens 30 Minuten) und - sobald die Anlage läuft - das Prüfintervall nach CO2-Äquivalent. Ein nicht bestandener Test wird als Mangel gespeichert.
Braucht die Elektroinstallation der Kälteanlage eine eigene Erstprüfung nach VDE?
Ja. Der Stromanschluss von Verdichter und Steuerung ist eine elektrische Anlage im Sinn von DIN VDE 0100-600 (Errichten von Niederspannungsanlagen - Prüfungen) - vor der ersten Inbetriebnahme ist eine Erstprüfung Pflicht (Isolationswiderstand, Schutzleiter-Durchgängigkeit). werkflow erfasst das Ergebnis der VDE-Erstprüfung als eigenen Block im Inbetriebnahmeprotokoll, getrennt von der kältetechnischen Dichtheitsprüfung nach DIN EN 378-2.
Kann werkflow das Inbetriebnahmeprotokoll digital unterschreiben lassen?
Ja. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme zeigt werkflow das vollständige Protokoll dem Auftraggeber: Vakuumtest und Dichtheitsprüfung nach DIN EN 378-2, Elektro-Erstprüfung nach VDE 0100-600, Kältemittelbefüllung, alle Betriebswerte im Sollbereich. Der Auftraggeber unterschreibt digital - bei einer fest eingebauten Anlage als Bauwerksleistung beginnt mit dem Abnahmedatum die fünfjährige Gewährleistungsfrist nach §634a Abs. 1 Nr. 2 BGB (bzw. die vertraglich vereinbarte Frist nach VOB/B §13, falls vereinbart). Das PDF wird sofort per E-Mail versandt.
Ist die Inbetriebnahme über den Handwerkerbonus §35a EStG absetzbar?
Nur eingeschränkt: Der Handwerkerbonus §35a EStG begünstigt Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an einer bestehenden Kälte-/Klimaanlage im eigenen Haushalt mit 20 % der Lohn- und Fahrtkosten (max. 1.200 €/Jahr) - eine Erstinbetriebnahme im Rahmen einer Neuinstallation oder eines Neubaus zählt in der Regel nicht dazu. Für die Lohnkalkulation des ausführenden Betriebs ist außerdem der regional verhandelte Tarifvertrag Kälteanlagenbauer-Handwerk (IG Metall mit den Landesinnungen Kälte-Klimatechnik, kein bundeseinheitlicher Tarifvertrag) relevant - nicht für den Inhalt des Inbetriebnahmeprotokolls selbst.
Was kostet werkflow für Kältetechnikbetriebe in Deutschland?
werkflow arbeitet mit Fixpreis statt Abo: ein einzelner Baustein ab 1.500 Euro, ein komplettes System 8.000 bis 15.000 Euro. Digitale Inbetriebnahmeprotokolle, Dichtigkeitsprotokolle, Kältemittel-Logbuch, Angebote, Rechnungen und DATEV/Lexware-Export sind im Projektumfang enthalten. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein verbindliches Fixpreisangebot.