Kältetechnik · Stundenzettel Vorlage Österreich
Kältetechnik Stundenzettel Vorlage Österreich: AVRAG § 26i + F-Gas-VO EU 517/2014 - alle Pflichtfelder
Österreichische Kältetechnik- und Klimatechnikunternehmen unterliegen AVRAG § 26i, dem Kollektivvertrag Kälte-Klimatechnik (WKO) und der direkt anwendbaren F-Gas-Verordnung EU 517/2014. Pflicht: Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Nettostunden täglich - zusätzlich Kältemittel-Typ, GWP-Wert, Kälteleistung kW, Klimabonus-Referenznummer, Kälteschein-Nr. und Leckagedichtheitsprotokoll-Referenz als Pflichtfelder.
Österreichische Kältetechnik Stundenzettel Vorlage: alle Pflichtfelder
Block 1 - Header: Identifikationsfelder (4 Felder)
- Firma / Betrieb: vollständiger Name des Kältetechnik- oder Klimatechnikunternehmens
- Datum: Arbeitstag (TT.MM.JJJJ)
- Baustelle / Auftragsnummer: Projektbezeichnung + interne Auftragsnummer (für Nachkalkulation, BMD-Kostenstelle und F-Gas-Anlagenbuch)
- Mitarbeiter: Vor- und Nachname (Pflicht nach AVRAG § 26i)
Block 2 - Zeiterfassung: AVRAG-Pflichtfelder (4 Felder)
- Arbeitsbeginn: Uhrzeit (HH:MM) - Pflicht AVRAG § 26i
- Arbeitsende: Uhrzeit (HH:MM) - Pflicht AVRAG § 26i
- Pausenzeit: Dauer in Minuten (AZG § 11: mind. 30 Min. bei >6h Arbeitszeit)
- Nettostunden: Normalstunden + Überstunden getrennt (KollV Kälte-Klimatechnik: Überstundenzuschlag 50%)
Block 3 - Kältetechnik-spezifische Felder (6 Felder)
- Kältemittel-Typ: z.B. R32, R290, R744 - Pflichtfeld nach F-Gas-Verordnung EU 517/2014 für Anlagenbuch und Betreiberpflicht-Nachweis
- GWP-Wert (Treibhauspotenzial): Grundlage für CO₂-Äquivalent-Berechnung; Anlagenbuch-Pflicht bei >5 Tonnen CO₂-Äq. (F-Gas-VO Art. 6)
- Kälteleistung kW: Nennkälteleistung der Anlage - Grundlage für ÖNORM EN 378-Klassifizierung und Dichtheitsprüf-Intervall
- Kälteschein-Nr. (ChemKlimaschutzV AT): Zertifikat-Nummer des ausführenden Monteurs - Pflichtnachweis für alle Arbeiten an F-Gas-Anlagen
- Klimabonus-Referenznummer: eindeutige Förderantrags-ID (Klimaschutzpaket AT, Wärmepumpenförderung) - muss auf jedem Projektdokument erscheinen
- Leckagedichtheitsprotokoll-Referenz: Protokollnummer nach ÖNORM EN 378 - Pflicht nach jeder Befüllung, Reparatur oder Wartung
Block 4 - Tätigkeitsbeschreibung (2 Felder)
- Durchgeführte Arbeiten: Freitextfeld - genaue Beschreibung (z.B. "Split-Klimaanlage 5 kW R32 montiert, 1,2 kg befüllt, Dichtheitstest bestanden, Klimabonus-Antrag gestellt")
- Besonderheiten / Befunde: Leckagen, Druckabweichungen, Nachtragspotenzial, Empfehlung für Folgewartung
Block 5 - Rechtliche Pflichtfelder (3 Felder)
- Unterschrift Mitarbeiter: handschriftlich oder qualifizierte elektronische Signatur nach SigG/eIDAS
- Unterschrift Vorgesetzter / Meister: Gegenzeichnung - wichtig für ÖGK-Beitragsnachweis und Arbeitsinspektorat-Kontrollen nach ArbIG
- Unterschrift Auftraggeber / Betreiber: Bestätigung der Arbeiten - Grundlage für Betreiber-Anlagenbuch nach F-Gas-VO und ÖNORM EN 378
Vom Stundenzettel zur digitalen Kältetechnik Zeiterfassung in Österreich
werkflow kennt alle österreichischen Anforderungen - AVRAG § 26i, KollV Kälte-Klimatechnik, F-Gas-VO EU 517/2014 und BMD/RZL-Export. Kältemittel-Typ, GWP-Wert, Klimabonus-Referenznummer und Leckagedichtheitsprotokoll digital erfassen und verknüpfen. Aufbewahrung 7 Jahre inklusive.
Kältetechnik Software Österreich ansehen →Diese Vorlage als druckfertiges PDF
Fertig formatiert mit Platzhaltern für Ihren Betrieb. Direkt ausfüllen und an den Kunden schicken.
Lieber direkt sprechen statt PDF ausfüllen? Kostenloses Erstgespräch buchen
Häufige Fragen
Was schreibt AVRAG § 26i für Kälteanlagenbauer in Österreich vor?
AVRAG § 26i verpflichtet österreichische Kältetechnik- und Klimatechnikunternehmen, Beginn und Ende der täglichen Normalarbeitszeit sowie Überstunden aufzuzeichnen. Aufbewahrungspflicht 7 Jahre. Der Kollektivvertrag Kälte-Klimatechnik (WKO) regelt Lohngruppen und Überstundenzuschläge. ÖGK ist zuständige Krankenkasse - die Stundenaufzeichnung bildet die Beitragsgrundlage. Arbeiten an F-Gas-Anlagen setzen ein gültiges Kälteschein-Zertifikat nach österreichischer ChemKlimaschutzV voraus; die Zertifikat-Nr. ist auf dem Stundenzettel zu vermerken.
Gilt die F-Gas-Verordnung EU 517/2014 auch in Österreich und was bedeutet das für den Stundenzettel?
Die F-Gas-Verordnung EU 517/2014 gilt als EU-Verordnung unmittelbar in Österreich ohne nationale Umsetzung. Kältemittel-Typ, GWP-Wert und befüllte Kältemittelmenge (kg) sind auf jedem Stundenzettel einzutragen - sie bilden die Grundlage für das Anlagenbuch (Pflicht bei >5 Tonnen CO₂-Äquivalent) und die Betreiber-Dichtheitsprüfpflicht. Für Klimabonus-Förderung (Klimaschutzpaket AT) bei Wärmepumpen muss die Klimabonus-Referenznummer auf dem Stundenzettel erscheinen.
Wie wird der Leckagedichtheitstest im österreichischen Kältetechnik Stundenzettel dokumentiert?
Das Leckagedichtheitsprotokoll nach DIN EN 378 (in Österreich durch ÖNORM EN 378 übernommen) muss nach jeder Befüllung, Reparatur oder planmäßigen Wartung ausgestellt werden. Die Protokollnummer ist als Pflichtfeld im Stundenzettel zu vermerken, zusammen mit Datum, Ergebnis (dicht/Leckage lokalisiert) und der Kältemittelmenge. Das Anlagenbuch des Betreibers nimmt diese Einträge auf - der Stundenzettel ist der primäre Zeitnachweis für jede Anlagenbucheintragung.
Kann ich den österreichischen Kältetechnik Stundenzettel digital erfassen und BMD/RZL-kompatibel exportieren?
Ja - werkflow erfasst Kältetechnik-Stundennachweise digital, dokumentiert Kältemittel-Typ, GWP-Wert, Kälteleistung kW, Kälteschein-Nummer, Klimabonus-Referenznummer und Leckagedichtheitsprotokoll-Referenz automatisch und exportiert im BMD/RZL-Format. AVRAG-konforme Aufbewahrung 7 Jahre, ÖGK-taugliche Stundennachweise und F-Gas-konforme Dokumentation nach EU 517/2014 sind inklusive.