Kostenlos & ohne Anmeldung

Stundensatz Rechner Handwerk 2026

Geben Sie Lohnkosten, Gemeinkosten und Gewinnzuschlag ein — der Rechner liefert Ihnen in Sekunden Ihren kostendeckenden Netto- und Brutto-Stundensatz.

1

Bruttolohn des Gesellen/Facharbeiters. AG-Sozialversicherung (~21%) wird automatisch addiert.

2

Nur die Mitarbeiter, die direkt auf Baustellen / beim Kunden arbeiten.

3
1.500h

Pro MA entspricht das 500 h/Jahr bzw. ca. 11 h/Woche.

Jahresarbeitstage abzüglich Urlaub (30 Tage), Feiertage (13 Tage), Krankenstand (10 Tage), Fahrten & Bürozeit → Richtwert: 1.400–1.600 h/MA/Jahr.

4

Miete, Fahrzeuge, Werkzeug/Maschinen, Versicherungen, Büro, Software, Steuerberater, Telefon etc.

5
15%

Empfehlung: 15–20 %. Deckt Risiko, Investitionen und unternehmerischen Gewinn.

Ihr Ergebnis
Lohnkosten pro Stunde (inkl. AG-SV)€ 101,64
Gemeinkostenaufschlag pro Stunde€ 20,00
Selbstkosten pro Stunde€ 121,64
Gewinnaufschlag (15 %)€ 18,25
Netto-Stundensatz€ 139,89
MwSt 19 %€ 26,58
Brutto-Stundensatz€ 166,46
Marktvergleich

Marktüblicher Handwerksstundensatz 2026: € 65–95 netto Ihr Satz liegt über dem Marktdurchschnitt — prüfen Sie, ob Ihre Kunden diesen Preis akzeptieren.

Weiterführende Rechner

Kennen Sie schon den Regiestundensatz-Rechner? Damit berechnen Sie, was Sie als Einzelbetrieb oder Soloselbstständiger pro Stunde verlangen müssen.

Wie berechnet man den richtigen Stundensatz im Handwerk?

Der Stundensatz ist keine Frage des Bauchgefühls, sondern eine betriebswirtschaftliche Kalkulation. Die Grundformel lautet:

  1. Lohnkosten ermitteln: Bruttolohn × 12 Monate × Anzahl Mitarbeiter × 1,21 (AG-Sozialversicherung Deutschland ca. 21 %). Das ergibt die jährlichen Personalkosten.
  2. Gemeinkosten ermitteln: Miete, Fahrzeuge, Werkzeug/Maschinen, Versicherungen, Büro, Software, Steuerberater, Telefon — alles, was anfällt egal ob Sie einen Auftrag haben oder nicht.
  3. Produktive Stunden berechnen: Ausgangspunkt sind ca. 220 Arbeitstage/Jahr. Abzug: 30 Urlaubstage, 13 Feiertage (je nach Bundesland), 10 Kranktage, unproduktive Zeit (Fahrten, Büro, Materialholen). Richtwert: 1.400–1.600 produktive Stunden pro Mitarbeiter und Jahr.
  4. Selbstkosten pro Stunde: (Lohnkosten + Gemeinkosten) ÷ produktive Stunden = Ihre Mindestkosten je Stunde.
  5. Gewinnzuschlag addieren: 15–20 % sind branchenüblich und decken Investitionen, Risiko und unternehmerischen Gewinn.
  6. MwSt aufschlagen: Netto-Stundensatz × 1,19 = Brutto-Stundensatz für den Kunden.

Wichtig: Viele Betriebe unterschätzen die Gemeinkosten und die tatsächlich produktiven Stunden. Wer realistisch kalkuliert, vermeidet Verlustaufträge.

Stundensätze nach Gewerk 2026 (Deutschland)

Die folgende Tabelle zeigt marktübliche Netto-Stundensätze (ohne MwSt) in Deutschland 2026. Diese Werte sind Richtwerte — regionale Unterschiede und Betriebsgröße können erheblich abweichen.

GewerkNetto-Stundensatz 2026Brutto (inkl. 19 % MwSt)
Elektriker / Elektrotechnik€ 75–95€ 89–113
SHK (Sanitär, Heizung, Klima)€ 75–90€ 89–107
Dachdecker€ 65–85€ 77–101
Zimmermann / Holzbau€ 65–80€ 77–95
Fliesenleger€ 65–80€ 77–95
Maler / Lackierer€ 55–75€ 65–89
Maurer / Rohbau€ 55–80€ 65–95
Metallbau / Schlosser€ 65–85€ 77–101
Tischler / Schreiner€ 60–85€ 71–101
Klempner / Spengler€ 55–80€ 65–95

Quelle: Branchenerhebungen, Handwerkskammern und Betriebsvergleiche 2025/2026. Werte gelten für Deutschland, exkl. Material.

Häufige Fragen zum Stundensatz im Handwerk

Wie berechnet man den Stundensatz im Handwerk?

Formel: (Lohnkosten/Jahr + Gemeinkosten/Jahr) ÷ produktive Stunden/Jahr = Selbstkosten/h. Darauf wird der Gewinnzuschlag (15–20 %) addiert. Das ergibt den Netto-Stundensatz. Zuzüglich 19 % MwSt ergibt sich der Brutto-Stundensatz für den Kunden.

Wie viele produktive Stunden hat ein Handwerker im Jahr?

Nach Abzug von 30 Urlaubstagen, 13 Feiertagen und 10 Krankheitstagen sowie nicht-produktiver Zeit (Fahrten, Büroarbeit, Materialbeschaffung) bleiben realistisch 1.400–1.600 produktive Stunden pro Mitarbeiter und Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen Stundensatz und Regiestundensatz?

Der Stundensatz ist der kalkulatorische Verrechnungssatz auf Basis von Lohn- und Gemeinkosten plus Gewinn. Der Regiestundensatz (auch: Stundenverrechnungssatz) ist der tatsächlich dem Kunden in Rechnung gestellte Stundensatz bei Regie- oder Nachtragsarbeiten — er kann höher ausfallen als der Kalkulations-Stundensatz.

Welcher Stundensatz ist im Handwerk 2026 marktüblich?

Marktübliche Netto-Stundensätze in Deutschland 2026: Elektriker 75–95 €, SHK (Sanitär/Heizung/Klima) 75–90 €, Dachdecker 65–85 €, Maler/Lackierer 55–75 €, Zimmermann 65–80 €, Fliesenleger 65–80 €. Entscheidend ist nicht der Marktpreis, sondern Ihr kostendeckender Mindeststundensatz.

2 Termine. 1 Stunde. Konkrete Antworten.

Zwei Experten nehmen sich Zeit für Ihren Betrieb. Kostenlos.

1

Wir hören zu · 30 Minuten

Wie läuft Ihr Betrieb? Wo bleibt die Zeit liegen? Wir stellen Fragen, Sie erzählen.

2

Wir kommen mit Antworten zurück · 30 Minuten

Konkrete Lösungsansätze für Ihren Betrieb. Was sich lohnt, was nicht, und wie es aussehen könnte.

Persönliche Antwort innerhalb von 24 Stunden. Kein Bot, kein Callcenter.

Bitte E-Mail oder Telefonnummer angeben.

Persönliche Antwort innerhalb von 24 Stunden. Kein Bot.

oder direkt
Anrufenhallo@werkflow.at
Kostenlos und unverbindlich
Ehrliche Einschätzung, kein Verkaufsgespräch