Elektriker · Stundensatz 2026
Elektriker Stundensatz 2026: 65-110 €/h — Kalkulation für Deutschland
Der Elektriker-Stundensatz in Deutschland liegt 2026 je nach Qualifikation und Einsatzgebiet zwischen 65 und 110 €/h netto. Ausschlaggebend sind VDE-Zertifizierungen, die steigende Nachfrage nach PV-Anlagen sowie die DGUV V3-Prüfpflichten, die als Zusatzqualifikation Aufschläge rechtfertigen.
Stundensatz-Richtwerte für Elektriker 2026
| Qualifikation | Stundensatz netto | Typische Einsätze |
|---|---|---|
| Elektriker-Geselle | 65 – 80 €/h | Installation, Verdrahtung, Unterputzarbeiten |
| Elektriker-Meister | 85 – 110 €/h | Schaltschrankplanung, Abnahmen, Projektleitung |
| PV-Montage / Spezialist | 75 – 95 €/h | Photovoltaik, Wallbox, Energiespeicher |
So berechnen Sie den Elektriker-Stundensatz richtig
- VDE-Qualifikationsaufschlag: Zertifizierte Fachkräfte (VDE 0100, VDE 0105) tragen höhere Haftungsrisiken und Weiterbildungskosten — 8-15 €/h Aufschlag ist marktüblich und begründbar.
- DGUV V3-Prüfungen als Zusatzposition: Geräteprüfungen werden separat als Pauschale (25-60 €/Gerät) abgerechnet, nicht im Stundensatz versteckt, um die Leistung transparent darzustellen.
- Material-Vorhaltung einkalkulieren: Leitungen, Kabelkanäle, Verteilerteile und Klemmen binden Kapital. Ein Materialaufschlag von 15-25 % auf den Einkaufspreis ist bei Elektrikern Standard.
- Nachtarbeiten und Notfalleinsätze: Tarifliche Zuschläge (25-40 % Nacht, 50-100 % Sonntag) müssen im Angebotstext als separate Positionen ausgewiesen werden, nicht pauschal eingepreist.
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Was kostet ein Elektriker pro Stunde in Deutschland 2026?
Ein Elektriker-Geselle berechnet 65-80 €/h, ein Meister 85-110 €/h. PV-Montage und Schaltschrankbau liegen durch den Qualifikationsaufschlag bei 75-95 €/h. Regional können die Sätze in Bayern und Baden-Württemberg 10-15 % über dem Bundesdurchschnitt liegen.
Wie wirkt sich die VDE-Qualifikation auf den Stundensatz aus?
VDE-zertifizierte Elektrofachkräfte können einen Aufschlag von 8-15 €/h rechtfertigen, da die Haftung und Dokumentationspflichten erheblich steigen. DGUV V3-Prüfungen werden meist als separate Pauschale (25-60 €/Gerät) abgerechnet und nicht in den Stundensatz eingerechnet.
Welche Kosten muss ein Elektriker im Stundensatz einkalkulieren?
Lohnnebenkosten (ca. 45 % des Bruttolohns), Fahrzeugkosten inkl. Werkzeugausstattung (Messgeräte, Prüfkoffer), Material-Vorhaltung (Leitungen, Klemmen, Verteilerteile), Weiterbildungen für neue Normen (VDE 0100-722 für E-Mobilität) sowie Gemeinkosten und Unternehmerlohn.
Wie berechne ich den Nachtarbeits-Aufschlag für Elektriker?
Nachtarbeiten (22-6 Uhr) werden tarifvertraglich mit 25-40 % Zuschlag auf den Grundlohn vergütet. Im Stundensatz gegenüber dem Kunden entspricht das einem Aufschlag von 15-25 €/h. Samstagsarbeit liegt typisch bei +20 %, Sonntagsarbeit bei +50-100 % auf den Nettostundensatz.